Aschersleben ( rk ). Aus Berlin, Potsdam, Heidelberg, Köln und etlichen anderen Städten kommen nächstes Wochenende Reiseveranstalter nach Aschersleben. Sie werden die Stadt erkunden, sich das Gelände der zukünftigen 3. Gartenschau des Landes Sachsen-Anhalt ansehen und die touristischen Ziele der Umgebung checken. Die Erkundungstour wird von der Tourismus-Marketing

Sachsen-Anhalt GmbH ( TMSA GmbH ) und der Landesgartenschau Aschersleben 2010 GmbH ( LGS GmbH ) organisiert.

Das komplette Reisegruppengeschäft für die LGS GmbH wird von der TMSA GmbH betrieben. Das Motto der Tour lautet : Landesgartenschau Aschersleben 2010, Gartenträume & Mittelalterschätze.

" Unser Ziel ist alle Teilnehmer von der Landesgartenschau, der Stadt Aschersleben sowie dem Umland zu begeistern. Sie sollen mit möglichst vielen Reiseideen im Gepäck nach Hause fahren und sowohl der Gartenschau als auch der Region lange nach 2010 reichlich Gäste bringen ", sagte Daniela Beyer. Sie ist bei der TMSA GmbH für das Gruppengeschäft der Landesgartenschau zuständig.

Nächstes Jahr soll in Aschersleben der " touristische Bär " steppen. ZurLandesgartenschau werden immerhin mindestens 400 000 Besucher erwartet.

Ein großer Teil der Touristen wird über Reiseveranstalter und Touristikunternehmen den Weg nach Aschersleben fnden. Viele der nicht aus der direkten Umgebung Ascherslebens kommenden Besucher werden nicht allein die Gartenschau besichtigen wollen, sondern auch die anderen touristischen Nahziele im Visier haben. Da bieten sich beispielsweise das Harzer Seeland, der Gartenträume-Schlosspark Ballenstedt, die Quedlinburger Innenstadt oder auch der Halberstädter Domschatz an.

" Touristikunternehmen und Reiseveranstalter sind bemüht sogenannte Pauschalangebot zu gestalten. Das hat Vorteile für beide Seiten. Denn sowohl der Unternehmer als auch der Tourist haben weniger Organisations- und damit f nanziellen Aufwand ", meinte der Geschäftsführer der LGS GmbH, Erhard Skupch.

Er wird die Reisegruppe zusammen mit Daniela Beyer begleiten. Skupch weiter : " Für uns als Gartenschau-Macher zählen neben den landschaftsarchitektonischen Höhepunkten die Besucherzahlen. Unser Erfolg wird letztlich auch daran gemessen werden. "