ihre Gäste erhalten bleibt ", sagt Heinz-Jürgen Czerwienski vom Geschichtsverein. Zusammen mit dem Bergmannsverein organisierten die Historiker gestern beim Tag der offenen Tür zwei Führungen durch das Areal. Dabei erfuhren die interessierten Zuhörer etwas über die Entstehung des Strandsolbades als Tagesbruch, über den Bergbau in der Region, in dessen Folge immer wieder Brüche auftraten, und über die Bemühungen, aus dem Unglücksfall für Staßfurt einen Glücksfall, nämlich eine Freizeiteinrichtung, zu machen. Interessant war dabei besonders die Begehung der sogenannten Roten Wand. Hier ist die Buntsandsteinschicht, die sonst unterirdisch verdeckt bleibt, durch den Bruch ans Tageslicht getreten. Ein besonderes geologisches Denkmal für Staßfurt, schätzen die Experten ein. Informationen gab es auch zur Nutzung in den vergangenen 80 Jahren. Vielen älteren Staßfurtern ist das Naturbad noch als beliebtes Ausflugsziel aus ihrer Kindheit bekannt. Andere genießen das Umfeld in ihren Bungalows oder sind ständige Schwimmgäste. Für die beiden Traditionsvereine aus Staßfurt war es das erste Mal, dass man zusammen etwas auf die Beine stellte. Denn, so sagt es Bergmannsvereins-Chef Gerald Meyer, der Erhalt des Bades mit seinen Besonderheiten müsse das Anliegen aller Staßfurter sein. Die Vorbereitungen zu den zwei gut einstündigen Führungen habe dabei wenig Mühe bereitet, denn über das Bad und die Bergbaugeschichte gebe es in Staßfurt viel zu berichten. " Wir haben die wichtigsten Aspekte über die Nutzung des Bades zusammengetragen, um sie zu erinnern und vielleicht das Nachdenken über die zukünftige Gestaltung zu beflügeln ", sagt Heinz-Jürgen Czerwienski.