Hecklingen ( rk ). Der Abwasserzweckverband ( AZV ) " Bodeniederung ", der seit Jahren seinen Verwaltungssitz in Groß Börnecke ( Stadt Hecklingen ) hat, zieht vorerst nicht nach Egeln um.

Die Vertreter der Mitgliedskommunen in der Verbandsversammlung folgten in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig dem Antrag des stellvertretenden Bürgermeisters der Gemeinde Unseburg, Eckhard Sonnenburg ( SPD ), den Antrag der acht Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft " Egelner Mulde " von der Tagesordnung abzusetzen. Man sollte das zu dem Zeitpunkt, an dem ein solcher Schritt notwendig sei, in Angriff nehmen. " Für heute halte ich das nicht für in Ordnung ", sagte Sonnenburg.

Mit seinem Vorstoß war er dem Vertreter der Stadt Hecklingen, CDU / FDP-Fraktionschef Günther Hoffmann, zuvor gekommen. Er plädierte ebenfalls dafür, diesen Punkt von der Tagesordnung zu nehmen.

Die Umzugspläne der Bürgermeister der Egelner Mulde, mit denen sie Egeln als Grundzentrum aufwerten und die Wege für die Kunden aus diesem Raum verkürzen wollen, waren besonders in Hecklingen auf Kritik gestoßen.

Der Landtagsabgeordnete Manfred Püchel ( SPD ) hatte das Ansinnen aufgrund der von der Verbandsversammlung bereits im Oktober des vergangenen Jahres beschlossenen Auflösung des AZV " Bodeniederung " als nicht nachvollziehbar bezeichnet.

Die stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative " Bezahlbares Abwasser ", Petra Pollnow, wies besonders auf die hohen Kosten hin, die ein Umzug nach sich ziehen würde. Das könne man den Bürgern nicht zumuten.