Staßfurt. Zum diesjährigen Tag der Kindersicherheit informiert die Barmer-Krankenkasse besonders über die erste Hilfe bei Kletterunfällen von Kindern und über deren Schutz vor Vergiftungen. " Kinder wollen immer hoch hinaus und überschätzen beim Klettern oftmals ihre Fähigkeiten ", meinte die Fachberaterin Claudia Böhm der Staßfurter Filiale der Krankenkasse. " Für Eltern, Großeltern und Erzieherinnen in den Kindertagesstätten ist es vor allem beim Sturz auf den Kopf schwierig zu unterscheiden, ob es sich nur um eine kleinere Beule oder schon um eine ernsthaftere Verletzung handelt ", fügte sie an.

Eine Gehirnerschütterung kann Symptome zeigen wie zum Beispiel eine kurze Bewusstlosigkeit und fehlendes Erinnerungsvermögen des Sprösslings an den Sturz, dazu kommt es oft zu ungewohnter Müdigkeit. Wenn sich dann noch Übelkeit bis zum Erbrechen einstellt, sollte immer ein Arzt aufgesucht werden.

" Für viele ist jetzt die Zeit gekommen, ihren Garten wieder auf Vordermann zu bringen ", so Böhm. Doch dabei sollte unbedingt auf die richtige Pf anzenwahl geachtet werden, denn auch in unserer Region gibt es eine relativ große Zahl von hochgiftigen Pfanzen. Dazu gehören unter anderem der blaue Eisenhut, Bilsenkraut, Engelstrompete, Stechapfel und Tollkirsche, um nur einige zu nennen. Das Kauen des Samens oder von Blättern könne für die Kinder, die ja gern alles in den Mund stecken würden, lebensgefährlich werden. Für weitere konkrete Hinweise stehen die Fachberaterin Claudia Böhm und das Barmer-Team zum bundesweiten Tag der Kindersicherheit in der Staßfurter Filiale in der Steinstraße zur Verfügung.