Mit einem Scherenschnitt wurde am Sonnabend das neu befestigte Stück der Friedensstraße, das zur altersgerechten Wohnanlage in Hakeborn führt, freigegeben. Anwohner und auch der Bürgermeister sind froh, dass der schlechte Zustand der Straße nun der Vergangenheit angehört. Diese Freigabe war gleichzeitig mit einem Tag der offenen Tür in der Wohnanlage verbunden.

Hakeborn. Die Straße glich mehr einem Feldweg. Ein Schlagloch reihte sich an das nächste. Doch der Teil der Friedensstraße in Hakeborn, der zur altersgerechten Wohnanlage führt, wurde nun saniert. Mit einem Radlader wurden die obersten Schichten abgetragen, mit einer Bitumenschicht der Feldweg von früher besfestigt.

Am Sonnabend wurde die Straße offiziell eröffnet. Den Scherenschnitt vollzogen Hakeborns Bürgermeister, Michael Stöhr, und Jörg Biastoch von der Humanas GmbH, die für die Wohnanlage zuständig ist. Denn die Sanierung der Straße ist ein gemeinsames Projekt. " Die Straße ist zwar kommunal, aber wir haben uns mit der Humanas GmbH die Kosten für den Ausbau geteilt ", erklärte Bürgermeister Michael Stöhr.

Neuer Gehweg soll gepflastert werden

Doch damit sind die Arbeiten an diesem Teil der Friedensstraße noch nicht abgeschlossen. Mit eigenen Kräften will die Gemeinde noch die Seitenstreifen befestigen. Das heißt, auf der einen Seite wird ein Streifen mit Schotter die Grenze zu den anliegenden Häusern bilden. Auf der anderen Seite schließt sich an einem weiteren Schotterstreifen ein Gehweg an. Der wird von Gemeindemitarbeitern gepf astert.

Auch das Problem mit dem Wasser hat man mit dem Ausbau gelöst. " Bei starkem Regen konnte das Wasser hier gar nicht ablaufen. Jetzt ist das Gefälle der Straße so angelegt, dass das Wasser in keines der Häuser läuft ", erklärte Jörg Biastoch.

Nicht nur die Anwohner der Friedensstraße freuen sich über ihre neue Straße. Auch die Mieter der Wohnanlage sind froh, dass sie jetzt einen richtigen Weg bekommen haben.

Einige Wohnungen sind noch frei

Sieben der zehn Wohnungen, die die Humanas GmbH dort in Hakeborn errichtet hat, sind bereits fertiggestellt, drei Wohnungen schon vergeben.

Ingeborg und Friedrich Rohde wohnen schon seit dem 1. November 2008 in ihrer neuen Wohnung. Und sie sind zufrieden. " Es ist so schön ruhig hier. Wenn wir auf unsere Terrasse treten, haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Anger ", sagt Ingeborg Rohde, während sie allen ihre liebevoll eingerichte Wohnung zeigt. Jede Wohnung, mit einer Wohnfäche von ungefähr 52 Quadratmetern, ist für zwei Personen gerade ideal.

Dieser Meinung sind auch die Rohdes. Sie haben sich auch schon einen kleinen Garten angelegt. " Durch so etwas leben unsere Wohnanlagen. Jeder Mieter gestaltet sein Umfeld auch selber mit. Das ist wichtig ", sagt Jörg Biastoch.

Ab Mai bekommen die Rohdes neue Nachbarn. Denn dann ziehen zwei weitere Familien ein. " Darauf freuen wir uns schon. Dann sind wir hier nicht mehr so alleine ", sagt Ingeborg Rohde und lacht dabei.

" Auch im Alter wollen die Menschen nicht auf ihr gewohntes Wohnumfeld verzichtet. Deshalb haben wir uns auf solche altersgerechten Wohnanlagen spezialisiert ", sagt Jörg Biastoch.

In jeder Wohnung bef ndet sich ein Hausnotruf. Somit können die Mieter rund um die Uhr die Zentrale der Humanas GmbH erreichen, die bei Bedarf weitere Hilfe veranlasst. Das Hausnotrufgerät ist mit einem Funkfinger ausgestattet, der es ermöglicht, von jedem Platz der Wohnung aus über die integrierte Wechselsprechanlage Kontakt mit der Notrufzentrale aufzunehmen. Die Mitarbeiter dort stehen rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr zur Verfügung.

Alle Wohnungen sind barrierefrei

Weiterhein besucht regelmäßig ein Seniorenbetreuer die Wohnanlage und steht für Fragen zur Verfügung. " Sollten die Senioren weitere Hilfe oder Pfege benötigen, werden wir gemeinsam mit unserem Betreuungspartner alles Notwendige organisieren. Gern organisieren wir auch hauswirtschaftliche Pflegedienste ", so Biastoch weiter.

Die Ausstattung der Wohnungen ist auf die besonderen Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten. Die Türen sind extrabreit, die gesamte Wohnung barrierefrei. Auch die Duschen sind schwellenfrei.

Für weitere Informationen steht Jörg Biastoch gerne bereit. Zu erreichen ist er unter der Telefonnummer : ( 03 92 07 ) 8 48 50.