Staßfurt ( rk ). Die von der Geschäftsführung niken Aschersleben-Staßfurt gGmbH in Folge des Ärztemangels

vollzogene

Schließung einer von insgesamt vier Stationen der Inneren Medizin im Krankenhaus Staßfurt stößt bei den Staßfurter der Kreiskli-Linken auf Kritik.

Die beiden Klinikgeschäftsführer hätten hier schnell und überraschend gehandelt ohne zuvor die verantwortlichen Leitungsgremien, wie die Fachausschüsse des Kreistages, den Kreistag selbst oder den Aufsichtsrat der Kliniken darüber zu informieren.

" Die Bekanntgabe eines so wichtigen Schrittes in der Presse als Überraschung fndet die energische Missbilligung der Fraktion Die Linke / offene Liste des Stadtrates ", sagte Fraktionschef Klaus Magenheimer.

Die Fraktion fordert von der Klinikleitung, dass sie in Zusammenarbeit mit dem Landkreis alle Anstrengungen unternimmt, um so schnell wie möglich die bisher sehr leistungsfähige Station der Inneren Medizin in Staßfurt im notwendigen Umfang zu erhalten.

Deren Schließung habe eine Reduzierung der Kapazität von 32 Betten zur Folge gehabt. Kranke, die bisher wohnortnah in Staßfurt behandelt werden konnten, müssen jetzt weiter transportiert werden. Das werde umständlicher und teurer.

Magenheimer : " Der Klinikstandort Staßfurt und damit die Stadt Staßfurt verlieren dadurch weiter an Leistungsfähigkeit und Bedeutung. "