Athensleben ( vmü ). Einen Ausbildungstag absolivierten der Rettungsdienst und der Katastrophenschutz am vergangenen Wochenende in Athensleben zusammen mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft ( DLRG ) Bernburg ( Saale ).

Ausgesehen hatte es schon wie ein Großeinsatz, als mehrere Rettungs- und Krankentransporter in der Feldflur von Athenleben ein Zeltlager errichteten.

Der Zugführer des DRKKreisverbandes Staßfurt-Aschersleben, Gerd Eggers, war mit seiner Mannschaft dort vor Ort, um das regelmäßige monatliche Training zu absolvieren. Dieses Mal ging es darum, einen Massenanfall von Verletzten nach einem Großschadensfall zu simulieren.

Bei einem schweren Verkehrsunfall mit vielen Verletzten, wie zum Beispiel beim Busunfall auf der A 14 bei Könnern, erklärte der Gruppenführer Axel Dörfert, werden hier in so einem Lager die Verletzten gesammelt und untergebracht. Hier werden die Ärzte und Sanitäter zunächst sichten, um dann zu entscheiden, wohin der eine oder andere Verletzte, gestaffelt nach dem Grad seiner Verletzung, in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden kann.

Der Aufbau des Luft- und Rettungszeltes AZ 40, die Beheizung und Sicherung standen hier auf dem Dienstplan.

Sehr lobenswert äußerten sich die Retter über die Zusammenarbeit mit dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz / Rettungsdienst des Salzlandkreises. So werden regelmäßig Sanitäter zur Gruppenführerausbildung nach Heyrothsberge zur Brand- und Katastrophenschutzschule geschickt, um ständig auf dem neusten Stand zu sein.

Während der Ausbildung trafen sich dort zwei Gruppenführer von den zwei oben genannten Vereinen und luden sich gegenseitig zu gemeinsamen Übungen ein.

Der DLRG-Zug aus Bernburg wird jetzt öfter mit dem DRK-Katastrophenschutzzug zusammen arbeiten, da ja beide im Ernstfall in demselben Einsatzgebiet agieren müssen. 18 Sanitätshelfer vom DRK und 8 ausgebildete Wasserretter absolvierten zusammen den Ausbildungstag.

Zugführer Gerd Eggers betonte, dass hier alle freiwillig ehrenamtlich arbeiten. Dafür sucht er immer wieder Leute aus allen Altersschichten, die Interesse am Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Staßfurt-Aschersleben haben.

Interessierte Bürger können sich jeder Zeit in der Rettungswache des DRK in der Bodestraße 35 in Staßfurt melden oder telefonisch unter der ( 03 92 5 ) 37 210 um nähere Auskunft über diese interessante Tätigkeit bitten.