Berlin / Staßfurt. Die Freiwillige Feuerwehr Staßfurt und damit eine der ältesten und traditionsreichsten Wehren des Landes lässt nichts unversucht, um auch über die Stadtgrenzen hinaus auf ihr 140-jähriges Bestehen hinzuweisen, das am 19. September mit einem großen Zapfenstreich, einem Museumsmeilenfest und Gastfeuerwehren aus den USA, Belgien, Österreich und Deutschland ganz groß gefeiert wird.

" Das wird eine Sache, die ich in Deutschland bisher noch nicht erlebt habe ", sagte der Landtagsabgeordnete Johann Hauser ( FDP ). Deshalb sorgte er auch dafür, dass die Kameradinnen und Kameraden am Dienstag im Deutschen Bundestag in Berlin von FDP-Bundeschef Guido Westerwelle und FDP-Landeschefn Cornelia Pieper empfangen wurden.

Wehrleiter Steffen Aermes informierte beide Politiker, dass das Projekt der Wehr www. 51134 tage. de weltweit Beachtung gefunden hat. Seit dem Start wurde diese Internetplattform 243 281-mal von Nutzern aus 36 Nationen angeklickt. Aermes nutzte die Gelegenheit auch dazu, um auf die Probleme mit der Einsatzbereitschaft und die daraufhin verstärkte Nachwuchswerbung hinzuweisen. In Staßfurt laste die Brandbekämpfung auf wenigen Schultern von nur 46 aktiven Kameraden, die im vergangenen Jahr zu 120 Einsätzen ausgerückt seien, sagte er.

Cornelia Pieper freute sich über den Besuch aus Staßfurt. " Für mich ist ganz wichtig, ihnen den Rücken zu stärken, denn diese Frauen und Männer sind ehrenamtlich tätig und retten in ihrer Freizeit oftmals Leben, Haus und Gut ", sagte sie. Ihre Fraktion habe sich deshalb dafür eingesetzt, dass es einen Feuerwehrführerschein gebe, um den Wehren die Arbeit zu erleichtern. Das sei zwar vom Bundestag beschlossen, von der EU aber noch nicht auf den Weg gebracht worden, bedauerte Pieper.

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