Staßfurt ( dw ). Die Stadtverwaltung bemüht sich weiterhin darum, die Verschmutzung in den Staßfurter Straßen durch die Baufahrzeuge, die eine Brücken-Baustelle an der neuen B 6 n beliefern, einzudämmen. Dazu habe es Gespräche mit der Firmenleitung der Löderburger Transport- und Baustoff GmbH & Co. KG gegeben, die die Baustelle mit Material aus dem Förderstedter Steinbruch für eine Dammschüttung im Umfeld der neu zu bauenden Brücke auf freiem Feld beliefert, erklärt Staßfurts Oberbürgermeister René Zok. Dabei erklärte die Unternehmensleitung, dass eine firmeneigene Kehrmaschine defekt sei. Zok habe daraufhin die Verbindung zum Stadtpfl egebetrieb hergestellt. Der kommunale Eigenbetrieb hat der Löderburger Firma ein Angebot für die Straßenreinigung unterbreitet, auf das man eingegangen sei. So fährt jetzt regelmäßig die Kehrmaschine durch die betroffenen Straßen und reinigt sie.

Gesprochen, so der Stadtchef, wurde auch über die Routen der Lkw. Hierzu wird es am Montag weitere Beratungen geben, um eventuell andere Strecken für die Benutzung durch die Bautransporter zu erörtern.

Die Verantwortlichen der Löderburger Transport- und Baustoff GmbH & Co. KG hätten Bürgermeister Zok zudem darüber informiert, dass es langfristig nicht mehr zu Straßenverschmutzungen kommen werde, denn im September wird die geplante Reifenwaschanlage in Betrieb genommen.