Förderstedt ( dw ). Großalarm für die Feuerwehren in Förderstedt, Atzendorf, Glöthe, Üllnitz und Calbe gestern Vormittag. Passanten hatten auf einem Feld zwischen Üllnitz und Förderstedt eine Fontäne bemerkt. Weil auf dem Areal eine Pipeline verläuft, in der ein Unternehmen abwechselnd zwölf verschiedene Komponenten fährt, darunter auch Öl und Diesel, war man nach der Alarmierung von Treibstoffaustritt ausgegangen. Insgesamt 36 Kameraden waren binnen weniger Minuten am Einsatzort, um die vermutete Umweltzerkatastrophe unter Kontrolle zu bekommen.

Doch der Förderstedter Feuerwehrchef Hans-J ürgen Lärz als Einsatzleiter vor Ort konnte relativ schnell Entwarnung geben. " Es sind keine giftigen Stoffe ausgetreten ", sagte er. Die Fontäne habe lediglich aus Schlamm und Grundwasser bestanden. Ein Unternehmen verlegt auf freiem Feld derzeit unterirdisch Rohre, in denen Kabel für die Windenergieanlagen gezogen werden. Beim so genannten Einblasen der Kabel ist die Luft an die Oberfl äche getreten. Weitere Schäden seien dabei nicht entstanden, hieß es sowohl von der Feuerwehr als auch von der Bauleitung der Projekt ausführenden Firma.

So konnte Hans-J ürgen Lärz die Einsatzkräfte nach einer halben Stunde wieder wegschicken. Die Polizei hatte in dieser Zeit die Straße abgesichert und den Verkehr um die Einsatzfahrzeuge geleitet.