Hohenerxleben ( fr ). Der Jagdpächter Detlef Strobach informierte die Jagdgenossenschaft Hohenerxleben Montagabend über die Strecke des zu Ende gehenden Jagdjahres. Zwölf Rehe zählte er, davon zwei, die auf der Straße ums Leben kamen. Auch diese müssen im Abschussplan berücksichtigt werden. " Richtig geschafft haben wir beim Schwarzwild ", berichtete Strobach davon, wie dem Schrecken der Landwirte Einhalt geboten wird. " Von den sieben Wildschweinen wurden fünf bei einer Drückjagd erlegt. " Eine stattliche Anzahl von Füchsen weist die Statistik mit 19 Tieren auf. Zugenommen habe auch die Dachspopulation in unserer Gegend. Der Jäger führt das auch auf die erfolgreiche Bekämpfung der Tollwut zurück. Von den acht Dachsen wurden vier an der Aschenkuhle erlegt.

Auch den Nesträubern und Eierdieben gingen Detlef Strobach und die fünf Besitzer von Begehscheinen im Gemeinschaftsjagdbezirk Hohenerxleben nach. So wurden im knapp 860 Hektar großen Jagdbezirk 18 Waschbären zur Strecke gebracht. Zudem zählte man zwölf erlegte Aaskrähen und sechs Elstern, die seit einigen Jahren wieder bejagbar sind.

Nach dem Bericht wurden Sven Wagner, Sigrid Gärtner und Karl-Heinz Franke als Vorstand der Jagdgenossenschaft – übrigens eine Körperschaft des öffentlichen Rechts – entlastet.

Der Einladung des Jagdgenossenschaftsvorsitzenden Sven Wagner zur Jahreshauptversammlung waren selbst Eigentümer von relativ kleinen Grundstücken in die alte Schule von Hohenerxleben gefolgt. Bei Jägerpfanne und Bierchen – die Getränke gab der Vorsitzende auf seinen Geburtstag aus, den er einen Tag zuvor gefeiert hatte – klang die Versammlung in gemütlicher Runde aus.

Am Freitag, 18 Uhr, treffen sich die Petrijünger des Angelvereins Hohenerxleben zur Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus.