
Zu einem Großbrand wurden gestern die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr gerufen. In Neundorf stand der Produktionstrakt einer Schaltanlagenbau-Firma in Flammen. Die Schadenshöhe wird mit einer Million Euro beziffert.
Neundorf l Es bedarf viel Fantasie, zu erahnen, was die Schutt- und Ascheberge des einstigen Lager- und Produktionsbereiches einer Schaltanlagenbau-Firma in der Ascherslebener Straße in Neundorf einmal gewesen ist. Noch Stunden nach dem verhehrenden Brand, der gestern gegen 4.30 Uhr bis in die frühen Morgenstunden wütete, qualmte es aus der Brandruine. Gegen Mittag waren noch immer etliche Kameraden im Einsatz, um Glutherde aufzuspüren, aufzuräumen und den Bandort zu sichern.
Insgesamt 60 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Neundorf, Staßfurt, Löderburg und Rathmannsdorf sowie Polizei und Rettungsdienst waren gestern im Einsatz. Elf Einsatzfahrzeuge, darunter zwei Tanklöschfahrzeuge, ein Löschgruppenfahrzeug und ein Drehleiterwagen, rückten aus. Anwohner berichteten von lautem Knallen, das ähnlich einem Feuerwerk geklungen habe.
Das feuerwerkähnliche Knallen seien erhitzte Wellasbestplatten gewesen, erklärt Andreas Hübner, Einsatzleiter und Leiter der Ortsfeuerwehr Neundorf: "Als wir anrückten stand der Takt mit einer Grundfläche von etwa 25 Mal acht Metern von oben bis unten in Flammen", berichtet er.
Löschwasseranschluss mehr als einen Kilometer entfernt
"Das größte Problem war das Beschaffen von Löschwasser", erklärt Hübner. Da kein Anschluss in der Nähe gewesen sei, hätten die Kameraden das Wasser aus mehr als einem Kilometer Entfernung von der Güstener Straße holen müssen. Unterstützung bei der Suche nach Wasser fanden die Kameraden auch bei der benachbarten Schweinemastanlage, von der sie Wasser aus einer Zysterne nutzen konnten.

Brandursache ist bisher nicht geklärt
Das Übergreifen des Feuers auf nebenstehende Wohn- und Bürogebäude habe zunächst Priorität gehabt, erzählt der Eisatzleiter. Der Vermieter der Räumlichkeiten, Klaus Ewald, lobte noch am selben Tag die Einsatzkräfte: "Die Kameraden, Polizei und Rettungsdienst waren sofort vor Ort und haben hervorragende Arbeit geleistet." Der Inhaber der Schaltanlagenbau-Firma war gestern sichtlich geschockt und zu keinem Gespräch bereit.
Das Ausmaß des Brandes ist enorm. Die Schadenshöhe wurde von der Polizei mit etwa einer Million Euro beziffert. In der Halle wurden Baumaterialien der Firma gelagert, die durch das Feuer zerstört wurden. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist nicht klar. Die Kriminalpolizei ermittelt.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.