Die Jungs von Sunrise Avenue machten vergangenen Sonnabend auf ihrer Tour "Out Of Style" Halt in Leipzig.
Staßfurt/Leipzig l Im Haus Auensee machten sie ihrem Ruf alle Ehre und spielten viele bekannte rockige, aber auch einige ruhigere Lieder. Seit ihrer Gründung 2002 haben sie sich in die Herzen unter anderem der Deutschen gespielt. Ihre Single "Hollywood Hills", die letztes Jahr herauskam, wurde zum Radio-Hit des Jahres 2011 gewählt und erhielt Platin.
"Ich bin nicht Jim Knopf!", machte er auf Deutsch schnell klar. Jim Kroft und seine Band spielten vor Sunrise Avenue, um Stimmung unter den Fans zu verbreiten. Sie unterstützen Sunrise Avenue auf deren Tour "Out Of Style" als Vorband. Der Sänger kommt aus Schottland und spielt mit seiner Band eine gewagte Mischung aus Indie, Rock und einem Hauch der Sechziger. Das kam bei den Fans besonders gut an: "Die Band ist klasse", sagte der Fan Benjamin Much. Leipzig war begeistert und ging bei ihren Liedern, wie "The Jailer" aus ihrem neuen Album "The Hermit And The Hedonist" sofort mit.
Das Licht geht langsam aus. Ein Pfeifen und Schreie waren im Haus aus den Mengen der Fans zu hören. Und da war er, der erste Ton, womit der Schlagzeuger begann. Gitarrengeheul hinterher. Sunrise Avenue war da und sorgte mit ihrem ersten Song "Out Of Tune" für einem rockigen Auftakt. Von Anfang an waren der Sänger Samu Haber und seine Jungs mit allen Kräften voll dabei.
Sie hatten sichtlich Spaß auf der Bühne und übertrugen das gleich auf ihre Fans und Songs.
Fast zwei Stunden lang spielten die Finnen Lieder von ihren Alben "Popgasm", "One The Way To Wonderland" sowie ihr neuestes Lied "Out Of Style". Party war angesagt bei den Rockliedern "Sex And Cigarettes", "Forever Yours" oder "I Don't Dance". Selbstverständlich und ohne große Mühe sangen ihre Anhänger mit, wobei Sänger Samu erstaunt und glücklich aussah und laut lobt: "Sehr gut gemacht".
Besser hätte es nicht werden können, doch die Jungs hatten noch etwas in der Hinterhand. Ein Hit-Medley (ein Musikstück, das aus mehreren Teilen originaler Stücke besteht) aus Klassikern und aktuellen Songs ließen sie als kleine Ruhepause einfließen. So hörte man Katy Perrys "Firework", "Rolling In The Deep" von Adele oder Tina Turners Song "Private", immer mit Rockeinlagen begleitet.
"Ich würde immer wieder auf ein Konzert von Sunrise Avenue gehen, weil die eine meiner Lieblingsbands sind und es ein tolles Erlebnis war. Das Hit-Medley hat mich besonders beeindruckt, so etwas gibt es eben auch nur auf Konzerten zu sehen", sagte Benjamin Much nach dem Konzert.
Zwischendurch erzählte der Finne Samu viel. Zum Beispiel fragte er, ob die Fans denn sechs oder sieben Tage alte Milch trinken würden und wenn sie das denn nicht täten, ob sie dann auch keine sechs oder sieben Jahre alte Lieder von ihnen hören wollen. Der Saal lachte nach solchen Sprüchen und wollte nach dieser Frage nur noch ihre alten Lieder hören. "Und jetzt wir spielen Tanzmusik", rief er in den Saal.
Jim Kroft nutzte zum Schluss noch die Chance für sich zu werben, gab Autogramme und verkaufte sein aktuelles Album.
Am Ende waren sowohl Sunrise Avenue als auch ihre Fans augepowert und fielen wahrscheinlich in einen tiefen, aber rockigen Schlaf.
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Der Tunnel kommt doch ....! Die Typen vom BUND (die noch auf Kosten der Steuerzahler agieren) machen die ganze Thematik TUNNEL um das doppelte teurer. Das diese "Fraktion" nicht endlich beiseite geschoben wird, ist mir unverständlich. Was ist das bloß für eine Gesellschaft ?! Zu DDR-Zeiten war dieser tunnel im Gespräch, weil er gebraucht wurde und gebraucht wird. Nur mit dem Unterschied, die DDR hatte kein Geld. Man kann nur hoffen, dass die Verantwortlichen die Sache durchziehen !
Vergesst die inzwischen verschwundenen Museen nicht! Da gehen große Kostbarkeiten verloren - wie im Fall des in Sachsen-Anhalt einmaligen und großen Natur- und Völkerkunde-Museums "Julius Riemer" in Wittenberg. Das hat inzwischen geschlossen und es steht in den Sternen, ob es je wieder in annähernd der Größenordnung zu sehen sein wird wie bisher. Siehe auch www.riemer-museum.de - die Webseite der Bürgerinitiative, die versucht, das Museum zu retten. Dort gibt es auch eine Fotogalerie (im Aufbau) über die breit gefächerte Sammlung kostbarer und kostbarster Zeugen der Entwicklung des Lebens und vor allem der Menschheitskultur.