• 30. September 2014



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Tipps von Kriminalhauptkommissar Rolf Strehler, Leiter der Kripo im Polizeikommissariat Staßfurt


Was tun bei Stalking und Internet-Kriminalität?

30.03.2012 04:13 Uhr |


Von Falk Rockmann


Kriminalhauptkommisar Rolf Strehler

Kriminalhauptkommisar Rolf Strehler Kriminalhauptkommisar Rolf Strehler

Staßfurt l 21 Stalking-Fälle, im polizeilichen Sprachgebrauch auch Nachstellungen genannt, registrierte die Staßfurter Polizei im vergangenen Jahr. 2009 waren es noch 15 (2010: 20). "Oft sind das ,Beziehungskisten'", weiß Rolf Strehler, Kripo-Chef im Staßfurter Polizeikommissariat. Das gehe mitunter bis zur häuslichen Gewalt, selbst gegen Kinder. Was können Betroffene dagegen unternehmen? Strehler empfiehlt, sich vertrauensvoll an die Polizei zu wenden. "Wir sind gut vernetzt mit Organisationen und Einrichtungen, wie dem Frauenhaus zum Beispiel. Es existiert eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Interventionsstelle, von der man sofort Hilfe erhält", so der Kriminalhauptkommissar.

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"Freiheitsberaubung fängt bereits an, wenn ein Ehemann seine Frau nicht aus dem Haus lässt"

Die Polizei kann Stalker bei Gefahr im Verzug sofort der Wohnung verweisen. Das war 2011 fünf Mal der Fall. Außerdem sind die Polizeibeamten dazu berechtigt, ein Annäherungs- und Kontaktaufnahmeverbot für 14 Tage auszusprechen. "Das kann auf Antrag der Opfer richterlich verlängert werden", erklärt Strehler.

Übrigens gab es im 2011 auch 89 abgeschlossene Fälle von Freiheitsberaubung, acht weniger als im Jahr zuvor. "Freiheitsberaubung fängt bereits an, wenn ein Ehemann seine Frau nicht aus dem Haus lässt", beschreibt der Staßfurter Kripo-Chef.

Während der Datenschutz oftmals die Polizeiarbeit hemmt, gehen Bürger dagegen noch viel zu oft zu leichtsinnig mit persönlichen Daten um und öffnen damit der Internet-Kriminalität Tür und Tor. "Das ist zwar ein noch relativ neues Feld, aber mittlerweile weit verbreitet."

"Auf Internet-Seiten alles genau lesen, bevor man etwas anklickt"

Strehler nennt zur Internetkriminalität das Beispiel, bei dem das Bundeskriminalamt auf dem Computerbildschirm erscheint. "Wenn man so etwas sieht, bitte an uns wenden. Auch auf entsprechende Warnhinweise in der Zeitung achten."

Das Kommissariat in Staßfurt habe eine Kraft, die sich auf diesem speziellen Terrain weitergebildet hat.

Allgemein rät der Hauptkommissar: "Auf Internet-Seiten alles genau lesen, bevor man etwas anklickt." Damit könne man sich jede Menge Ärger und eventuelle Anwalts- oder Gerichtskosten ersparen.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2012-03-30 04:13:14
Letzte Änderung am 2012-03-30 04:13:14

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von chap200 am 29.09.2014, 12:00 Uhr

Germania Wernigerode. Geht hin! Samstag, Sportplatz Kohlgarten. 5. Spieltag Harzoberliga. Ehrlich gesagt, habe ich nicht zu viel erwartet. Aber, es kam anders. Anpfiff. Das übliche Geplänkel, eine Unaufmerksamkeit, und der Gast führt 1:0. Geht ja gut los, denke ich mir, doch die Männer in Schwarz haben einen Plan, einen Fahrplan. Plötzlich nimmt diese Mannschaft Fahrt auf. In atemberaubender Geschwindigkeit rast Germania Wernigerode am Gegner vorbei. Der steht am Bahnsteig, tobt, ärgert sich, provoziert und resigniert letztendlich. Jeder Spielzug durchdacht, ausgeführt von hervorragenden Einzelspielern, die dazu noch wohltuend besonnen und unaufgeregt agieren. Das ist Fußball. Das ist pure Unterhaltung. Das ist wie eine attraktive Frau: Schön, intelligent und effektiv. Ach so, ein Zwischenruf des Germania Trainer's: "...wir laufen nicht mit dem Ball, wir spielen ihn..."; lässt mich dann auch wissen, wer den Fahrplan geschrieben hat. Chapeau, Herr Becker! Diese Mannschaft hat das Zeug zum Aufstieg, und ich empfehle dringend: Geht hin. Vielleicht noch 'ne Bockwurst und 'n Bier, und dann: Enjoy the Show!

von tadekk am 28.09.2014, 16:01 Uhr

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