Die Staßfurter Innenstadt wird mit Hilfe des Stadtsanierungsprogramms immer attraktiver. Gestern Nachmittag konnte Oberbürgermeister René Zok (parteilos) den völlig umgestalteten Wächterplatz und die angrenzenden Bereiche wieder ihrer Bestimmung übergeben.

Staßfurt. "Wenn das hier alles grün ist, wird der Bereich noch viel schöner werden", ist das Stadtoberhaupt überzeugt. Damit spielte der Rathauschef auf die neugepflanzten Bäume, darunter Zierpflaumen, Hainbuchen, Kastanien und zwei versetzte alte Lindenbäume sowie die Bodendecker in den Grünstreifen an, die das weitläufige Gelände auflockern sollen. Darüber hinaus wurde dort Kleinpflaster aus schlesischem Granit eingesetzt.

Auch der lange Jahre unansehnliche Bushaltestellenbereich wurde völlig neugestaltet. Dabei wurde das Wartehäuschen ein kleines Stückchen in Richtung Bahnhof verschoben. Die Busse, die während der Bauarbeiten umgeleitet werden mussten, können dort ab heute Morgen wieder halten.

"Ziel der Umgestaltung des Wächterplatzes war es, die Straßenanbindung an die Marktstraße zu verbessern und die Aufenthaltsqualität des Freiraumes unter Berücksichtigung der städtebaulichen-räumlichen Aspekte zu erhöhen", sagte Zok. Für eine mögliche zukünftige touristische Nutzung und Aufwertung dieses Bereiches sei die Anbindung an den Europaradweg R1 von Hohenerxleben nach Gaensefurth sowie die Einbeziehung des Stadtmauerkonzeptes bei der Planung der Freiflächengestaltung berücksichtigt worden.

Die Umgestaltung des Wächterplatzes begann am 7. September 2009 und konnte am 20. Mai, später als ursprünglich geplant, abgeschlossen werden. Das führte der Oberbürgermeister auf den ungewöhnlich langen und harten Winter zurück. Zok nutzte die Gelegenheit, sich bei den beteiligten Firmen der Region, den Staßfurter Baubetrieben (Straßenbau), der Firma Paul Keller GmbH (Landschaftsbau) und bei den Planungsunternhmen, der Stadt- und Landschaftsplanung Dipl.-Ing. Katrin Schube, bei der Muting GmbH und dem Ingenierbüro Töpfer + Girnth zu bedanken. Das Gesamtinvestitionsvolumen gab er einschließlich der Fördermittel mit 560 000 Euro an.

In den nächsten Wochen werden die Sanierungsarbeiten im Tränental und in einem weiteren Teilabschnitt der Alten Zwingerstraße weiter geführt.