Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte Sabine Braunert. Verbandsgemeinde-Bürgermeister Eike Trumpf überreichte ihr gestern die Urkunde zum Ehrentag. Braunert steht derzeit dem Gebäudemanagement der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck vor.

Goldbeck l Als langjährige Mitarbeiterin hat sich Sabine Braunert während der zurückliegenden Jahre in den verschiedensten Bereichen der Kommunalverwaltung bewährt. Mit Jahresbeginn feiert sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. "Ich habe Frau Braunert als eine sehr zuverlässige und verantwortungsbewusste Kollegin kennengelernt", äußert Eike Trumpf.

1973 begann Sabine Braunert ihre Ausbildung zur Facharbeiterin für Schreibtechnik beim Kreis Osterburg. Von 1975 bis 1977 war sie dort im Rat des Kreises tätig und später (1978 bis 1981) als Sekretärin beim Gemeindeverband Iden. Dann allerdings wechselte sie von der Arbeit in den Gemeinden zur zwischenbetrieblichen Einrichtung (ZBE) Jungrinderaufzucht Wasmerslage. Zum 1. Januar 1989 nahm sie wiederum eine Tätigkeit als Sekretärin bei der Gemeinde Iden auf. Später fungierte sie als Sachbearbeiterin bei der damaligen Verwaltungsgemeinschaft Werben. Dort war sie im Bauamt tätig. Später arbeitete sie als Sachbearbeiterin bei der Verwaltungsgemeinschaft Goldbeck, aus der sich später die Verwaltungsgemeinschaften Mittlere Uchte beziehungsweise Arneburg-Goldbeck, jetzt die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, bildeten. Mit dem Umzug der Verwaltung in das Goldbecker Verwaltungsgebäude in der Straße "An der Zuckerfabrik" wurden im Amt die Strukturen neu aufgeteilt, erinnert sich Braunert. Sie erhielt eine neue Aufgabe im Hauptamt.

"Ich habe Frau Braunert als sehr zuverlässige Kollegin kennengelernt"

Eike Trumpf

Die Erfahrungen aus der Arbeit im Bauamt und dem Hauptamt prädestinierten Sabine Braunert dazu, für eine neue Aufgabe in der Verwaltung ausgewählt zu werden. Nun steht die 57-Jährige dem Gebäudemanagement der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck vor. Eine entsprechende Qualifikation absolvierte sie bereits.

Bisher unterstanden beispielsweise die Schul- und Kita-Gebäude dem Hauptamt, Feuerwehrgerätehäuser hingegen dem Ordnungsamt. Um die Aufgaben besser zu bündeln, auch speziell im Bereich der Energieeffizienz, wurde das Gebäudemanagement entwickelt. "Wir wollen unsere Immobilien besser bewirtschaften", bringt es Trumpf auf den Punkt.

Bei Sabine Braunert kommen unter anderem anstehende Reparaturarbeiten an den gemeindlichen Gebäuden auf den Tisch. Sie arbeitet dabei eng mit den Hausmeistern zusammen. Bei ihr melden sich Gemeinden, Vereine oder Feuerwehrkameraden auch, wenn Sturmschäden an Gebäuden aufgetreten sind oder es einen Einbruch gab. "Ich fühle mich mit meiner neuen Aufgabe sehr wohl. Diese Aufgabe fordert mich", sagt die Idenerin. In den kommenden Jahren soll das Gebäudemanagement noch weiter ausgebaut werden, wie Trumpf sagt.