Die Hansestadt Stendal hat im vergangenen Jahr 119 Einwohner verloren und zählt nun 31401 Bewohner. Der größte Stadtteil bleibt Stadtsee mit 10315 Einwohnern. Mit den Ortsteilen zählt Stendal 40753 Einwohner, 2012 waren es noch 41014.

Stendal l Die Tendenz der vergangenen Jahre hat sich auch 2013 fortgesetzt. Die Hansestadt Stendal ist wiederum etwas kleiner geworden. Das gilt sowohl für die Kernstadt als auch die Einheitsgemeinde mit den 30 Ortsteilen.

Südost ist der kleinste Stadtteil

Größter Stadtteil bleibt Stadtsee. Dort leben insgesamt 10157 Menschen Wäre Stadtsee eine eigene Stadt, dann wäre sie die zweitgrößte im Landkreis Stendal, denn Tangermünde ist mittlerweile unter die 9000-er-Grenze gefallen.

Am wenigsten Stendaler wohnen im Stadtteil Südost (Bereich Heerener Straße), der einen Einwohner hinzugewinnen konnte und nun bei 114 liegt. In absoluten Zahlen den größten Einwohnerschwund hatte Stadtsee mit 158. Prozentual gesehen hat Süd am meisten verloren. 48 Einwohner weniger bedeuten einen Rückgang um rund neun Prozent.

Es gab allerdings auch Stadtteile, in denen die Bevölkerungsentwicklung gegen den allgemeinen Trend lief, in denen ein Zuwachs verzeichnet wurde. Anteilmäßig am meisten profitierte der Stadtteil Bürgerpark (oberer Bereich Uenglinger Berg, Uenglinger Straße), der von 274 auf 333 Einwohner um 22 Prozent wuchs. In absoluten Zahlen wuchs der Stadtteil Ost (Bereich Haferbreite, Arnimer Damm) am meisten, nämlich um 94 Einwohner. Insgesamt verlor die Stadt weniger als 0,5 Prozent ihrer Bewohner.

Der größte Ortsteil der Hansestadt ist mit 1139 Einwohnern Wahrburg, der Einwohnerverlust hielt sich mit drei in Grenzen. Kleinster Ortsteil ist Vollenschier mit 58 Einwohnern, im vergangenen Jahr waren es 59.

Heeren am stärksten gewachsen

Am meisten geschrumpft ist in absoluten Zahlen der Ortsteil Uchtspringe, in dem am Stichtag 24 Menschen weniger lebten als im Vorjahr. Prozentual ist der Schwund in Dahrenstedt am größten, wo er knapp fünf Prozent beträgt. Die meisten Zugänge verzeichnete Heeren, wo 13 Menschen mehr wohnen als im Jahr zuvor. Mit diesen gut zwei Prozent ist das auch anteilig der größte Zuwachs. Die Ortsteile hatten einen Schwund um rund 1,5 Prozent von 9494 auf 9352 Einwohner.