Die Jungen
Das TdA bietet ein Programm für Kinder und Jugendliche an. Das Spektrum umfasst klassische Märchen und moderne Inszenierungen. Die Stücke sind nicht nur zum Anschauen gedacht, sondern auch zum Mitmachen. Das Junge TdA ist künstlerischer Schwerpunkt für das Theater.

Premiere: "Das Herz eines Boxers", ab 13 Jahren, 18. Januar, 19.30 Uhr im Rangfoyer.


Die Junggebliebenen
Das ist die generationsübergreifene Theatergruppe für alle spielbegeistern Altmärker ab dem 20. Lebensjahr. Diese erarbeiten sich ein komödiantisches Theaterstück. Eine schauspielerische Vorerfahrung ist nicht nötig. Die Gruppe wird von den Theatermitarbeitern angeleitet.

Premiere: "Arsen und Spitzenhäubchen", 31. Januar, 19.30 Uhr im Kleinen Haus


Die Entdecker
Unter der Leitung von Theaterpädagogin Claudia Tost erarbeiten sich Kinder ab sechs Jahren im Club der naiven Entdecker ihre eigenen Stücke, die auf ihren Ideen und Fantasien beruhen. "Hier ist manchmal ganz schön viel Wirbel", findet Tost. "Aber das gehört einfach zur Kunst."

Premiere: "Früher war alles besser", 21. Januar, 18 Uhr im Rangfoyer

Stendal l Erst kreischende Kinder, dann ein sich streitendes Ehepaar. Ein junger Mann donnert verzweifelt mit den Fäusten gegen eine Wand und eine junge Frau verteilt singend und tanzend Suppe. Nein, das sind keine Alltagsszenen die zufällig beobachtet wurden. Das sind die ersten Eindrücke, mit denen das Theater der Altmark ihr neues Konzept für das "Junge Theater" und die "Bürgerbühne" vorstellt.

Ein Theater zum Mitmachen

Es wird ein Theater zum Mitmachen werden, erklärte Theaterintendant Alexander Netschajew. Das ist zwar nicht so neu, weil sich das TdA schon immer sehr publikumsnah zeigte. Neu ist aber, dass diejenigen, die sich schon immer mal auf der Theaterbühne ausprobieren wollten, das jetzt auch können. "Bürgerbühne" heißt das Konzept und zielt darauf ab, nicht nur die Besucherreihen zu füllen, sondern die Menschen zum Mitmachen anzuregen - natürlich unter professioneller Anleitung der Theatermitarbeiter.

Alte Stücke und frischer Wind

"Bei der Bürgerbühne können Menschen, die einfach mal Lust auf Theater haben, Themen vorschlagen und diese auf der Bühne umsetzen", erklärt Netschajew. "Sie brauchen auch keine Vorerfahrung mitzubringen. Dafür sind wir da."

Man wolle sich öffnen und zeigen, dass man nicht nur im Publikum sitzen müsse, um im Theater Spaß zu haben, sondern bei der Gestaltung eines Stückes selbst mitbestimmen kann. "Das heißt aber nicht, dass wir die klassischen Stücke aus dem Programm nehmen", sagt Netschajew. Im Gegenteil. "Aber wir sorgen zusätzlich für frischen Wind."

 

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