Zum 21. Mal fand am Wochenende die Stendaler Hochzeitsmesse statt. Das Hochzeitsparadies Borns zeigte dabei nicht nur aktuelle Trends, sondern wagte im ehemaligen RAW-Saal auch einen Blick in vergangene Jahre.

Stendal l Angefangen hatte es 1994 im Musikforum Katharinenkirche, ein durchaus passendes Ambiente, zumal sich dort auch jedes Jahr viele Hochzeitspaare das Ja-Wort geben. Doch dann wurde es dort zu eng für die Stendaler Hochzeitsmesse, und es ging 2001 ins Theater der Altmark. Zum Zehnjährigen folgte die Rückkehr in die Katharine, zwei Jahre später wurde der neue Ballsaal des "Schwarzen Adlers" Heimstatt der Messe. Seit 2009 ist das Stendaler Tanzzentrum, der ehemalige RAW-Saal an der Fabrikstraße, Veranstaltungsort der Hochzeitsmesse.

So war es auch am vergangenen Sonnabend, bei der 21.Auflage der ersten Messe des Jahres. "Von A wie Anzug bis Z wie Zylinder", sollte alles rund um die Hochzeit präsentiert werden, versprachen die Veranstalter Petra und Helmut Borns. Die Zahlreichen Aussteller zeigten natürlich auch B wie Brautkleider, F wie Frisuren und H wie Hochzeitstorten. Auch Autohäuser, Feuerwerker und Fotografen waren vertreten.

Modenschau im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt stand allerdings wie in jedem Jahr die Modenschau. Gezeigt wurden aktuelle Trends, allerdings gab es auch Ausflüge in die Jahre 2003 und 2006 sowie zu einer nicht ganz ernst gemeinten Hochzeit auf dem Lande, bei der die Hochzeitskutsche durch eine Schubkarre, die Bräutigamsschuhe durch Gummistiefel ersetzt wurden. Tenor Stefan Fischer und die Band Luxusrausch sorgten für den musikalischen Rahmen, Inga Braune einst selbst auf dem Laufsteg, für den charmanten roten Moderationsfaden.

Weiß, Creme und Bordeaux im Trend

Nach gut eineinhalb Stunden und tosendem Schlussapplaus der rund 500 Zuschauer, zu denen dieses Mal auch Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) gehörte, war Petra Borns erleichtert und glücklich, dass alles gut über die Bühne gegangen war. "Weiß, Creme als Klassiker und auch Bordeaux sind die Trendfarben bei den Hochzeitskleidern", sagte sie im Gespräch mit der Volksstimme. Spitze und Tüll seien wieder im Kommen. Es werde nicht weniger geheiratet als vor 20 Jahren, aber schlichter, nicht mit so viel Pomp. Das Brautkleid allerdings, das würden die meisten Frauen kaufen und nicht nur leihen. "Es ist und bleibt eben etwas ganz Persönliches", erklärte die Veranstalterin.

Weitere Bilder unter www.volksstimme.de/stendal

   

Bilder

 

Hochzeitsmesse in Stendal

Stendal (tp). Zum 20. Mal fand am Wochenende die Stendaler Hochzeitsmesse statt. Das Hochzeitsparadies Borns zeigte dabei nicht nur aktuelle Trends, sondern wagte im ehemaligen RAW-Saal auch einen Blick in vergangene Jahre.