Stendal (vl) l Wie bereits berichtet, verabschiedete der Stendaler Kreisverband der Linkspartei auf einer Klausurtagung am Wochenende einen Entwurf für sein Wahlprogramm 2014. Personalentscheidungen gab es dort noch nicht.

"Natürlich gibt es bereits Parteimitglieder, aber auch andere Leute, die für uns kandidieren wollen. Aber noch ist Platz auf unseren Listen. Wir sind für Bewerber offen", sagt Kreisvorsitzender Mario Blasche. Die Linke will bei der Kommunalwahl mit Listen in allen drei Wahlbereichen für den Kreistag sowie in den Städten und den größeren Gemeindeverbänden vertreten sein. "Bei der Kommunalwahl 2009 waren wir kreisweit zweitstärkste Kraft. Das möchten wir mindestens wieder erreichen", formuliert Blasche den Anspruch der Linken.

Dieser Anspruch bestehe auch, um den Slogan des Wahlprogrammes - "Wir bewegen was!" - mit Leben zu erfüllen. Schließlich sei das Wahlprogramm kein Selbstzweck, sondern seine Ziele sollen mit und für die Bürger umgesetzt werden, erklärt Günter Rettig. Das Vorstandsmitglied des Linken-Kreisverbandes verweist in diesem Zusammenhang auf die Arbeit der Fraktion seiner Partei im Kreistag in dieser Legislaturperiode. "Wir haben zehn Anträge eingebracht - drei davon zur Kinderarmut - und eine aktuelle Debatte initiiert. Das ist mehr als alle anderen Fraktionen gemeinsam", so Rettig.