Stendal (kpo). Seit rund zehn Jahren ist die Stendaler Glaubensgemeinschaft Vineyard, die auch die Suppenküche anbietet, in einem Flachgebäude an der Osterburger Straße, ehemals Stadtwirtschaft, zu Hause. Mit steigender Zahl der Gemeindemitglieder und Nutzer der Suppenküche bieten die Räumlichkeiten keine optimalen Bedingungen mehr. So wurden kürzlich Teile des ehemaligen Gebäudes des Straßenverkehrsamts im Gewerbegebiet an der Uenglinger Straße angemietet.

Seit Dezember herrscht dort, überwiegend an den Wochenenden, rege Bautätigkeit, denn der Umzug soll voraussichtlich im Februar stattfinden. Bis dahin werden, da die Gemeindemitglieder die unterschiedlichsten Berufe ausüben, die Arbeiten überwiegend in Eigenleistung ausgeführt.

Auch die jüngsten Gemeindemitglieder stehen dabei nicht abseits und packen zu, wo sie helfen können. So wurden inzwischen der Sanitärtrakt neu gefliest, die Wände im künftigen Büro, in den Konferenz-und Spielräumen frisch tapeziert, Rohre und Elektroleitungen verlegt, altes Mauerwerk beziehungsweise marode Bodenbeläge entfernt und abgefahren.

Schwerpunkt bilden gegenwärtig die Arbeiten an Decken und Elektroleitungen im rund 280 Quadratmeter großen Saal, wo demnächst die Gottesdienste und kulturellen Veranstaltungen stattfinden werden, wo aber auch die Gäste der Suppenküche ihr Essen in heller und freundlicher Umgebung einnehmen können. Die besseren Anlieferungsmöglichkeiten für die Lebensmittel und eine moderne Küchen- und Abwaschstrecke bieten dann bessere Versorgungs- und Arbeitsmöglichkeiten.

Da diese Ausstattung mit hohen Kosten verbunden ist, würde sich die Vineyard-Gemeinde über hilfreiche Sponsoren freuen.