Stendal (wbi) l Die Erwiderung auf die Klage des Ex-Sparkassen-Vorstandsvorsitzenden Dieter Burmeister gegen seine fristlose Entlassung und damit einhergehender Streichung seiner Bezüge zum 30. September vorigen Jahres ist pünktlich im Landgericht eingegangen. Sogar überpünktlich. Nach Volksstimme-Informationen haben die vom Sparkassenverwaltungsrat beauftragten Berliner Fachanwälte die Klageerwiderung bereits am 22. Januar "in voller Umfänglichkeit" auf 105 Seiten formuliert. Eingang des Schriftsatzes bei Gericht war am 23. Januar. Die Frist lief indes erst am 27. Januar um 24 Uhr ab.

In 13 Punkte haben die Anwälte die "Wesentlichen Vorwürfe" gegen Burmeister untergliedert. Darin geht es unter anderem um die Dienstwagennutzung und Verletzung der Aufsichtspflichten durch den Ex-Sparkassenchef.