Stendal (nk/ro). Gut zwei Dutzend gigantische Säulen aus Holz, fest verankert auf quadratischen Fundamenten hinter dem MAD-Club. Wie kopflose Riesen stehen sie stoisch da. Was im Moment noch recht futuristisch anmutet, soll bald eine Attraktion für Wagemutige werden: ein Kletterparcours mit Hoch- und Niedrigseilelementen.

Seit November laufen unter der Ägide von Peter Krupp vom städtischen Bauhof die Bauarbeiten, er hofft, dass Ende Februar so weit alles steht. Es soll ein Parcours zum freien Klettern innerhalb der Club-Öffnungszeiten, aber auch unter Anleitung für angemeldete Gruppen sein. Rund 100 000 Euro hat die Stadt samt Fördermitteln in den Bau des Klettergartens investiert.

Niedrig- und Hochseilgärten, in denen sich die Kletterer gegenseitig sichern, sollen neben der körperlichen Fitness auch die soziale Kompetenz fördern. Die Stendaler Konstruktion besteht aus einem 30 bis 60 Zentimeter hohen Niedrigseilbereich und einem sechs bis acht Meter hohen Hochseilsystem.

Der Ausschuss für Jugend, Frauen, Familie und Soziales wird sich das Bauwerk am 28. Februar ansehen und seine Sitzung im MAD-Club abhalten.