Stendal (ge). Im Sommer 2012 kam es in Insel zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Hunden. Die beiden Tiere verbissen sich ineinander, der Besitzer des einen Hundes, Jürgen L., wurde gebissen. Daraufhin tötete er den Hund der Nachbarin, Waltraud K., mit einem Jagdmesser. Beide erstatteten Anzeige gegeneinander.

K. hatte vor Gericht keinen Erfolg. "Es wurde entschieden, dass er in Notwehr gehandelt hat", erzählte sie heute früh auf dem Flur des Landgerichtes. Allerdings kam auch L. mit seiner Klage auf Schmerzensgeld nicht zu dem gewünschten Erfolg, sie wurde abgewiesen."Die Klage ist nicht begründet, denn es steht nicht fest, dass der Hund von Frau K. Herrn L. gebissen hat", sagte die Richterin. Mehr dazu in der nächsten gedruckten Ausgabe der Volksstimme und im E-Paper.