Stendal l Bereits zum 18. Mal fanden am Wochenende die Stendaler Immobilientage statt. Organisatorin Angela Ludwig vom Altmark Immobilien Service konnte sich wiederum über großes Interesse bei Ausstellern und Besuchern freuen.

1600 Quadratmeter Ausstellungsfläche

Auf rund 1600 Quadratmetern präsentierten sich Aussteller aus allen Branchen rund um die Immobilie. "Manche sind schon seit Anfang an dabei", sagte Ludwig am Eröffnungssonnabend, "dazu gehören die Kreissparkasse, die Volksbank und die Stadt Stendal." 1997 hatten die Immobilientage mit 35 Ausstellern ihre Premiere im Theater der Altmark.

Am Wochenende waren es mit gut 60 Ausstellern knapp doppelt so viele. Neben den Stammgästen waren auch einige Messeneulinge dabei. Dazu gehörten die Firma Vorwerk und eine Erdwärme-Firma. Die Interessenvertretung Haus und Grund war nach längerer Pause wieder bei den Immobilientagen.

Besondere Aufmerksamkeit erzielte die Firma Kulessa Wassertechnik mit einem großen Strandkorb. Das Osterburger Unternehmen hatte damit aber nicht nur einen Blickfang aufgestellt. "Wir haben jetzt auch Gartenmöbel und kanadische Grills in unserem Programm", erklärte Vertriebsleiterin Katrin Blume. Zweiter Beigeordneter Sebastian Stoll und der stellvertretende Stendaler Oberbürgermeister Axel Kleefeldt (beide CDU), die zusammen mit Angela Ludwig die Messe eröffnet hatten, ließen sich auf dem Urlaubssymbol nieder, um sich von Geschäftsführer Hartmut Kulessa die Neuerungen in der Filtertechnik, dem Kerngeschäft der Firma, erklären zu lassen.

Sanierung und Umbau stehen im Fokus

In 17 Jahren Immobilienmesse hat die Organisatorin einige Veränderungen festgestellt. "Am Anfang ging es vor allem um das Bauen", sagte sie. Der Bauboom sei nun aber vorbei, der Fokus werde auf andere bereiche gerichtet die Messe wachse sozusagen mit: "Jetzt ist das Haus 17 Jahre alt, da kann man schon mal an Umbau, Sanierung oder eine neue Heizung denken".