Stendal l Mit 2500 Schülern sind die Berufsbildenden Schulen in Stendal die größte Bildungseinrichtung des Landkreises Stendal. Sonnabend präsentierten die BBS I und die BBS II ihr breit gefächertes Angebot bei einem Tag der offenen Tür.

Die Bandbreite reicht vom Berufsvorbereitungsjahr (BVJ), bei dem Schüler zur Ausbildungsreife gebracht werden sollen, bis hin zum Fachgymnasium, wo das Abitur und damit die Hochschulreife erworben wird.

"Das Schöne ist, dass für junge Leute die Tür nie zu ist, es geht immer weiter", sagte Jörg Hagge, Leiter der BBS II. Man lasse niemanden zurück, in jeder Lebens- und Lernsituation werde ein Angebot gemacht.

Am Sonnabendvormittag bevölkerten Hunderte Interessierte die Schulgebäude, in denen Ansprechpartner für die verschiedenen Bildungswege für Gespräche zur Verfügung standen. "Spätestens für Schüler der 8. Klassen an Sekundarschulen ist es ratsam, sich über den weiteren Bildungsweg Gedanken zu machen", so Hagge.

In einigen Bereichen wie Sozialassistenz oder Kinderpflege hatte es zuletzt mehr Anmeldungen als freie Plätze gegeben. "Teilwei se müssen wir Eingangstests machen", so Hagge. Ein sehr anspruchsvoller und oft nachgefragter Ausbildungsweg ist der der Physiotherapie, der insgesamt drei Jahre lang läuft.

An Informationsständen waren zudem die Arbeitsagentur, die Kreishandwerkschaft Altmark sowie das BAföG-Amtes des Landkreises vertreten.