Spätestens Anfang des kommenden Jahres möchte das Unternehmen Agravis seine neuen Gebäude an der Kurzen Straße in Borstel fertig haben. Neben neuen Geschäftsräumen entsteht auch eine moderne Werkstatt.

Borstel l Seit 1991 hat die Agravis Technik Heide-Altmark GmbH in Borstel an der Kurzen Straße eine Niederlassung. Nun möchte das Unternehmen zwei Millionen Euro für völlig neue Geschäftsräume und eine Werkstatt investieren, wie Niederlassungsleiter Jan Schliefke der Volksstimme erläuterte.

"Bei der Landtechnik hat es enorme Entwicklungen gegeben", sagte Schliefke. Vor 20Jahren hätten beispielsweise die großen Traktoren 180PS gehabt, heute seien sie mit 400PS und Satellitentechnik ausgestattet. Um den Erfordernissen gerecht werden zu können, investiere man in eine völlig neue Niederlassung. "Insbesondere die Werkstatt wird vergrößert und mit Grube und Kran ausgestattet sein", sagte Schliefke. Auch ein neues Lager für Ersatz- und Verschleißteile entsteht.

2200 Quadratmeter überdachte Fläche

Im Oktober des vergangenen Jahres war mit den Bauarbeiten begonnen worden. Zunächst sollen neue Geschäftsräume und eine rund 200 Quadratmeter große Ausstellungsfläche für Kleingeräte errichtet werden. Erst dann wird in einem zweiten Bauabschnitt die alte Werkstatt abgerissen und eine neue gebaut. Insgesamt entstehen 2200 Quadratmeter überdachte Fläche. Auch der gesamte Hof wird neu gestaltet.

Zu DDR-Zeiten wurde das Areal vom VEB Geologische Erkundung genutzt. Nach der Wende erwarb die Agravis das Grundstück und eröffnete 1991 die Firma für Landmaschinentechnik. Insbesondere Traktoren werden verkauft.

Derzeit arbeiten in Borstel 20 Mitarbeiter in der Firma, drei davon als Auszubildende. Sie werden als Mechaniker für Land- und Baumaschinen ausgebildet. Derzeit werden ein Mitarbeiter im Ersatzteillager sowie ein Servicemonteur in der Werkstatt gesucht.

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