Ehrungen und Beförderungen

- Beate Kleinecke, Ute Knepper, Thomas Bernt
und Robert Wecke für zehnjährige Mitgliedschaft
geehrt

- Petra Kleinecke für 20-jährige Mitgliedschaft geehrt

- Mirko Adelhardt zum Oberfeuerwehrmann befördert

- Robert Wecke zum Hauptfeuerwehrmann befördert

- Anja Kleinecke zur Hauptfeuerwehrfrau befördert

- Denny Dammert zum Oberlöschmeister befördert

Seit Mai vergangenen Jahres geht es in der Freiwilligen Feuerwehr Nahrstedt voran. Denny Dammert wurde zum Wehrleiter berufen und brachte frischen Wind in die Truppe. Verstärkt wird die Wehr nun Augenmerk auf die Ausbildung der Kameraden legen. Unterstützung bekommen die Kameraden vom neu gegründeten Förderverein. Bei der Jahreshauptversammlung zog Denny Dammert eine erste Bilanz.

Nahrstedt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Nahrstedt mussten 2010 nur zu einem Einsatz ausrücken. "Und das war zum Glück nur die Beseitigung einer Ölspur auf der B 188", erinnerte Wehrleiter Denny Dammert. Er machte darauf aufmerksam, dass die Wehr im Bereich technische Hilfeleistung nicht gut ausgebildet ist. Dies soll sich nun ändern.

Wie Dammert erläuterte, ist angedacht, in diesem Jahr Ausbildungsstunden in Zusammenarbeit mit Nachbahrwehren und der Stadtwehr Stendal zu organisieren. Zudem finden seit Mai vergangenen Jahres zweimal im Monat Dienst- abende statt. Allerdings, so Dammert, erscheinen in der Regel nur sieben von 20 aktiven Kameraden zu diesen Treffen. Auch daran müsse sich etwas ändern.

"Sehe Leute, die bereit sind, sich einzusetzen"

Der stellvertretende Stendaler Stadtwehrleiter Klaus Ortmann begrüßte die neue Einstellung der Nahrstedter Wehr in puncto Ausbildung. Er machte deutlich, dass neben den technischen Voraussetzungen der Ausbildungsstand der Kameraden eine wichtige Rolle für die erfolgreiche Arbeit der Wehr darstelle. "Es werden keine Feuerwehren geschlossen, sofern die Voraussetzungen gegeben sind." Diese Voraussetzungen sieht der stellvertretende Stadtwehrleiter in Nahrstedt: "Ich sehe Leute, die bereits sind, sich einzusetzen. Die finanziellen Mittel sind da." Ortmann verwies weiterhin darauf, dass an oberster Stelle einer Feuerwehr der abwehrende Brandschutz und die technische Hilfeleistung stehen. Erst danach komme der kulturelle Beitrag für das Dorf.

Die personelle Veränderung in der Nahrstedt Wehr sorgte für ein größeres Engagement innerhalb der Truppe. "Seitdem Denny Dammert die Feuerwehrleitung in der Hand hält, läuft die Sache ganz gut. Wir stehen hinter ihm", betonte Ortsbürgermeister Wilhelm Jacob und bedankte sich so beim Staffelder, der mittlerweile in Nahrstedt lebt und verheiratet ist. Den stellvertretenden Wehrleiterposten hat Brigitte Bernt inne.

Ganz untätig im Bereich Ausbildung waren die Nahrstedter Kameraden 2010 aber nicht. Wie Dammert mitteilte, beteiligte sich ein Kamerad auf Kreisebene an einer Ausbildung. "Dafür, dass wir erst im laufenden Jahr den Betrieb aufgenommen haben, stehen wir gut da", so der Wehrleiter. So deutete er auf den Förderverein hin, der am 3. September 2010 gegründet wurde.

Förderverein auf dem richtigen Weg

Eine erste gemeinsame Veranstaltung gab es bereits vier Wochen später. Anlässlich des Festtages "20 Jahre deutsche Einheit" organisierten Wehr und Verein am 3. Oktober 2010 ein Herbstfeuer mit Laternen- umzug. "Die Veranstaltung war sehr gut besucht", freute sich Dammert. Für ihn ist dies ein Zeichen, dass die Institution auf dem richtigen Weg ist.

Der Förderverein hat die Aufgabe, die Wehr zu unterstützen. Und das nicht nur, wenn es um Feiern geht. "Der Förderverein wird nicht nur die Wehr fördern, sondern unseren Ort. So ist es angedacht. Er wird der Wehr viel Arbeit abnehmen", brachte es Wilhelm Jacob auf den Punkt.

Bevor der gemütliche Teil des Abends begann, wurden verdiente Kameraden befördert beziehungsweise für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt (siehe Infokasten).