Die Schinner Feuerwehr ist stolz auf ihre Nachwuchsarbeit. Doch die Kinder und Jugendlichen benötigen auch Platz. "Im Gerätehaus sind die Kapazitäten ausgeschöpft", erklärte Ortswehrleiter Alexander Wunderlich auf der Jahresversammlung.

Schinne l Die Schinner Feuerwehr zog am Freitag auf ihrer Jahresversammlung die Bilanz für das Jahr 2013. Ortswehrleiter Alexander Wunderlich legte seinen Jahresbericht vor und zeigte sich besonders stolz auf seine Jugendwarte. "In der Nachwuchsarbeit wurde erneut gute Arbeit geleistet", stellte Wunderlich fest. Dennoch stößt die Schinner Wehr so langsam an ihre Gren- zen - und zwar was die Größe des Feuerwehr-Gerätehauses betrifft. "Die Kapazität im Gerätehaus ist ausgeschöpft. Eigentlich kann ich keine weiteren Kameraden mehr aufnehmen", mahnte Wunderlich an.

Die Schinner Feuerwehr zählt aktuell 51 Mitglieder (35 Aktive, acht Altersgruppe, acht Jugendwehr). Auf sechs neue Aktive kann die Wehr zurückgreifen. Zudem konnte der weibliche Anteil erhöht werden. Im vergangenen Jahr gab es für die Schinner Wehr neun Einsätze. Neben drei Brandeinsätzen (auf Ackerflächen und bei einer Strohpresse) mussten die Schinner auch zwei Mal im Rahmen der Hochwasser-Katastrophe (Weißewarte, Büttnershof) ausrücken. Viermal mussten umgestürzte Bäume aus dem Weg geräumt werden. Den ersten Einsatz gab es am Neujahrsmorgen, als ein Altkleidercontainer in Flammen stand.

Versammlungsleiter Friedhelm Kirchner hatte zu Beginn zu einer Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden aufgerufen. Danach gab Ordnungsamtsleiterin Irene Kersten einen Überblick über den Brandschutz in der Einheitsgemeinde. Im Anschluss blickte Jugendwart Daniel Johannes auf 2013 zurück. Die Schinner Jugendwehr beteiligte sich an zahlreichen Wettkämpfen, Zeltlagern und Ausbildungslehrgängen. Beim Stadtausscheid trugen die Schinner erneut den Sieg davon. Tatkräftig werden sie dabei von Jugendlichen aus Grassau unterstützt. Zudem half der Schinner Nachwuchs beim Aufräumen nach der Jahrhundertflut in Weißewarte.

"Es sind zwar einige Jugendliche in den aktiven Dienst gewechselt, doch an Nachwuchs mangelt es momentan nicht", erklärte Daniel Johannes. Für ihn war es die letzte Amtshandlung als Jugendwart. Er wechselt auf den Posten des stellvertretenden Wehrleiters und übergibt den Staffelstab an Mathias Krause.

Nach der Diskussion gab es schließlich noch den erfreulichen Teil mit Ehrungen und Beförderungen (siehe Infokasten). Für seine 60-jährige Mitgliedschaft wurde Otto Mertens geehrt. Daniel Johannes wurde zum Löschmeister befördert.