Stendal (nk) l Wie war das Leben in der DDR? Musste man sich anpassen? Gab es Alternativen? Wie stellt sich die DDR 25 Jahre nach dem Mauerfall im Rückblick dar? Um diese Fragen geht es auf zweierlei Weise am kommenden Sonnabend, 22. März, im Theater der Altmark.

Zuerst laden die Volksstimme und das Theater der Altmark um 17 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ein unter dem Titel: "Zur Anpassung keine Alternative? Ansichten und Einsichten zur DDR im 25. Jahr nach dem Mauerfall". Dabei werden die Reaktionen auf eine Lesung des Autors Roman Grafe in einer Stendaler Schule und die Anmerkung einer Lehrerin ("Wenn man sich in Diktaturen an die Regeln hält, passiert einem nichts.") aufgegriffen.

Neben Volksstimme-Regionalredakteur Marc Rath und Claudia Klupsch vom Theater der Altmark nehmen Birgit Neumann-Becker (Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen), Professor Ulrich Nellessen (Ärztlicher Direktor des Johanniter-Krankenhauses Stendal), Tilman Tögel (Landtagsabgeordneter, SPD) und Thomas Lippmann (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) auf dem Podium Platz.

Um 19.30 Uhr hebt sich dann im Großen Haus der Vorhang für die Inszenierung von "In Zeiten des abnehmenden Lichts" nach dem preisgekrönten Roman von Eugen Ruge. Das Stück spiegelt die Geschichte Ostdeutschlands zwischen 1952 und 2001 im Schicksal einer Familie. Der Bogen spannt sich über vier Generationen. In der Familie Umnitzer prallen unterschiedlichste Lebensläufe, Hoffnungen und Illusionen aufeinander und machen jedes Weihnachtsfest und vor allem den 90. Geburtstag des Großvaters am 1. Oktober 1989 zur Zerreißprobe.

Weitere Informationen, Anmeldungen zum Forum sowie Karten für das Theaterstück unter Tel. 03931/635777