Altmark l Frühstück ist für Ralf Bergmann die wichtigste Mahlzeit des Tages. "Ohne das geht nichts los", meint der SPD-Landtagsabgeordnete. Dabei reizen ihn durchaus geschmackliche Kombinationen wie Ziegenkäse mit Honig oder Camembert mit Marmelade. "Manchmal ist es aber einfach Leberwurst oder Käse", nennt er weitere Frühstücks-Beispiele. Im Urlaub im Hotel kann es auch sein, dass ein Rührei auf dem Brötchen landet. Ein wenig Obst gehört zum ausgewogenen Frühstück auch dazu. Und manchmal sogar selbst gemachte Marmelade. Beispielsweise die Kreation aus Birnen mit Calvados, Nelken und Zimt. "Früher gehörte auch Nutella dazu, heute gönne ich mir ausnahmsweise mal Pistaziencreme, das ist ein leckeres, aber auch nicht preiswertes Vergnügen", sagt er. Das "Käffchen" ist für ihn unverzichtbarer Bestandteil des Frühstücks. Das ist für ihn auch deshalb die wichtigste Mahlzeit des Tages, weil an einem Arbeitstag fürs Mittagessen oft genug keine Zeit ist und erst am Abend genügend Ruhe herrscht.

Mit einem Frühstück für den Tag gut gerüstet, kann sich Bergmann dann auch den landespolitischen Themen widmen. Dazu gehört immer noch die Entschädigung der Hochwasseropfer. Jüngst war der Arbeitskreis Finanzen und Infrastruktur auch in Fischbeck. "Wir sind nach wie vor nicht so zufrieden mit der Bearbeitung, wie wir sein könnten", sagt er. Bergmann wird das Thema in den Landtag einbringen. Und noch zu einem weiteren Thema wird er sprechen, dem Wolf. "Ich weiß, das wird wieder Wellen schlagen, aber die Angst vor dem Wolf ist viel größer als die Gefahr, die von ihm ausgeht", meint er. Es gehe auch nicht darum, den Wolf wieder anzusiedeln. Er sei auf dem Weg Richtung Westen und eine geschützte Art. Das müsse respektiert werden. Schließlich liegt ihm auch das Thema Polizeistrukturreform am Herzen. Am 31. März wird er mit Ex-Staatssekretär Rüdiger Erben (SPD) eine Tour zu mehreren Polizeistationen im nördlichen Landkreis unternehmen. "Ich bin nach wie vor überzeugt, dass wir die bestehenden Polizeistationen brauchen", ließ er keinen Zweifel. Die Stationen seien nicht nur wichtig für die Bürger, sondern auch für die Polizei selbst.