Stendal (bb) l Der Kriminaldienst der Stendaler Polizei musste sich im vergangenen Jahr mit 120 Todesfällen beschäftigen, bei denen es sich um eine unnatürliche Todesart oder einen nicht geklärten Todesfall handelte. "Eine ganze Reihe der Todesfallermittlungen resultiert aus dem Krematorium", sagte Sven Miehle, Leiter des Stendaler Kriminalitätsdienstes. Aus dem gesamten Bundesgebiet werden Leichen zur Einäscherung in die Hansestadt gebracht. Sven Miehle spricht in dem Zusammenhang von "Leichentourismus". Insgesamt 25 Fälle sind so bei der Polizei aufgelaufen, bei denen die Todesursache auch nach der zweiten Leichenschau durch einen Amtsarzt fraglich geblieben ist.Mehr dazu in der nächsten gedruckten Ausgabe der Volklsstimme und im E-Paper.