Havelberg l Wie die Eintrittskarten für die Buga aussehen werden und was sie kosten, steht nun fest. Für 20 Euro kann ein Erwachsener an fünf Tagen seiner Wahl alle Buga-Flächen in den fünf Ausrichterkommunen der Bundesgartenschau 2015 Havelregion einmalig besuchen. Ermäßigt wird die Eintrittskarte 18 Euro kosten, die Feierabendkarte 10 Euro, Kinder und Jugendliche zahlen 2 Euro. Die Dauerkarte ist für 90 Euro zu haben, ermäßigt kostet sie 80 Euro, die Feierabendkarte 45 Euro und für Kinder/Jugendliche 25 Euro.

Sparen kann, wer sich die Dauerkarte bereits im Vorverkauf sichert. Dieser startet am 30. April mit einem kleinen Fest in Brandenburg, wie Zweckverbandsgeschäftsführer Erhard Skupch beim Pressegespräch informierte. Gemeinsam mit Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann stellte er die Eintrittskarten und die Dauerkarten vor. Letztere sind bis September dieses Jahres für einen Preisrabatt von 20 Prozent erhältlich, von Oktober bis Januar sind zehn Prozent weniger zu bezahlen. In Havelberg ist die Touristinformation die Vorverkaufsstelle.

Auf der Rückseite der Eintrittskarten sind die Höhepunkte aller fünf Standorte und das Motto der jeweiligen Kommune notiert, so dass der Besucher einen kurzen Überblick bekommt. Havelberg steht bekanntlich unter dem Motto "Erkenntnis". Blumenschauen in "St. Laurentius", Grabgestaltung und Denkmal, Kleingärten, Pfingstrosengarten, Mönch- und Dekaneigarten sowie Havel-Infozentrum sollen hier die Lust auf einen Besuch wecken.

Der Kartenpreis ist bewusst moderat gehalten. Wäre die Entwicklungstendenz der vergangenen Jahre zugrunde gelegt worden, hätte eine Eintrittskarte 23/24 Euro kosten müssen, erklärte Erhard Skupch und hob zugleich den Vorteil hervor, mit einer Eintrittskarte an fünf Tagen die Buga besuchen zu können, inklusive der Veranstaltungen. Der Preis von Dauerkarten liegt zum Teil selbst bei Landesgartenschauen bei über 100 Euro.

Zum aktuellen Stand der Vorbereitung war von Brandenburgs Oberbürgermeisterin zu erfahren: "Wir laufen uns jetzt warm". Die meisten Investitionen seien getätigt. Rückblickend auf den Beginn im Jahr 2007 schätzte sie ein, dass sich die Vertreter der fünf beteiligten Kommunen gut verstehen. "Wenn das nicht so wäre, wären wir nicht so weit gekommen."

Auf den Weg gebracht ist das Blumenband, das über 80 Kilometer entlang der Straßen zwischen Havelberg und Brandenburg Wiedererkennungswert schaffen soll. Es übernimmt eine gezielte Besucherlenkung und soll zugleich für eine stärkere Identifikation bei den Bewohnern sorgen.

Ausstellungsbevollmächtigter Rainer Berger stellte die jeweils 18 Themen der Blumenschauen in den beiden Kirchen in Havelberg und Brandenburg vor (die Volksstimme berichtete) und gab einen Ausblick auf die Frühjahrsbepflanzungen an einzelnen Standorten. Im Herbst werden 600000 Tulpenzwiebeln in die Erde gebracht.