Seit nunmehr 120 Jahren gibt es in Wittenmoor eine Feuerwehr. Dieses Jubiläum wurde am Sonnabend ganz ungezwungen gefeiert und durch einen Spaßwettkampf eröffnet. Dabei wurden sechs Teams auf die Probe gestellt.

Wittenmoor l Durchhaltevermögen, Einsatz und Orientierungssinn sind nicht nur im Ehrenamt von Feuerwehrleuten gefragt, sondern waren auch wichtige Eigenschaften, um am Sonnabend die besonderen Prüfungen in Wittenmoor zu bestehen. Zum 120. Geburtstag der Wittenmoorer Wehr hatte das Team um Carolin Jung wieder einen Spaßwettkampf organisiert. Sechs Teams stellten sich diesen Herausforderungen.

An die Trage gefesselt die Welt erklären

Zunächst mussten die Teilnehmer mit gekonnter Gestik und Mimik Feuerwehrfachbegriffe erklären. Um die Sache zu erschweren, wurde der Erklärer auf einer Trage festgezurrt. Bonuspunkte gab es für das schnelle Leeren einer Bierflasche. Den Kasten, den die Teams zu Beginn ihrer Tour bekommen, durften sie nicht anrühren, doch das wussten sie zu dieser Zeit noch nicht.

An der zweiten Station mussten die Männer und Frauen Biergläser schieben, bevor es an der dritten Station noch sportlicher wurde. Fingerspitzengefühl und Phantasie wurde an der vierten Station gefordert. Die Teilnehmer mussten aus verschiedenen Feuerwehr-utensilien eine Figur mit möglichst vielen Teilen bauen.

Wesentlich kleiner war das Arbeitsgerät an der fünften Station. Dort bekamen es die Freiwilligen mit einer Angel zu tun. Das an der Rute befestigte Gewicht mussten sie in ein Zielgebiet befördern.

Die vorletzte Prüfung erforderte sehr großes Führungsvermögen. Fünf Kameraden mussten sich die Augen verbinden und unter Anleitung des sechsten Mannes oder der sechsten Frau ein Puzzle zusammenfügen. Die Blinden orientierten sich dabei lediglich an der Stimme des Anführers.

Großes Puzzle mit verbundenen Augen

Zum Abschluss des Spaßwettkampfes gingen die Teams auf eine Bootsfahrt. Auf den Inseln hatten die Organisatoren Schlüssel versteckt und auch ein Quiz für die Mannschaften vorbereitet. Nach gut drei Wettkampfstunden hatte Lüderitz vor Volgfelde und Döbbelin die Nase vorn. Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams aus Vinzelberg, Uchtetal und Meseberg. Wittenmoors Wehrleiterin war mit dem spaßigen Wettkampf durchweg zufrieden. Im Anschluss gab es am Sportplatz noch ein kleines Fest für die ganze Familie. Die Frauen hatten für Spiele und Kuchen gesorgt.

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