Stendal l Natürlich hätte das Wetter besser sein können. Es war doch recht frisch am Freitagabend, als der erste "Kulturelle Hinterhof" am Musikforum Katharinenkirche stattfand. Aber nachdem die Band "Nobody Knows" die ersten Akkorde angestimmt hatte, war schnell klar: Den rund 80 Gästen konnten niedrige Temperaturen nicht die Stimmung vermiesen.

"Nobody Knows", bestehend aus Max Heckel, Ronny Heckel, Thor Klein, Georg Marth und Aron Thalis, heizte dem Publikum mit ihren Liedern kräftig ein. Die Kälte wurde ignoriert, stattdessen wurde getanzt und mitgemacht.

Fortsetzung bei der Kulturnacht am 17. Mai

Max Heckel, Initiator dieser neuen Veranstaltungsreihe, hatte für den Auftakt eigentlich mehr aus dem lyrischen, etwas ruhigerem Programm der Band vorgesehen. Er entschied sich dann aber "des Wetters wegen" für eine Mischung aus alten und neuen, lyrischen und folkloristischen Songs. Das Repertoire reichte von "Po" über "Loreley" bis hin zum "Klugscheißerlied". Egal ob neue oder ältere Lieder, die Fans waren recht textsicher und konnten mitsingen.

Dieser erste "kulturelle Hinterhof" war atmosphärisch wunderbar familiär. Genauso wie im Vorfeld von Heckel und Museumsleiterin Gabriele Bark gedacht und gewünscht. Natürlich war die lockere, angenehme Stimmung nicht nur auf die mitreißende Musik zurückzuführen. Die gewohnt frech-witzige Art, in der Frontmann Max Ansagen und Kommentare machte, trug sicherlich ebenfalls dazu bei.

Kontakt am Feuerkorb

Nach einem rund anderthalbstündigem Programm ließen Bandmitglieder und Fans den Abend am großen Feuerkorb ausklingen. Auch das war zuvor ein Wunsch Heckels gewesen: Künstler und Publikum sollten in diesem Hinterhof miteinander in Kontakt kommen. Am Freitag wurde ein solider Grundstein für die neue Veranstaltungsreihe gelegt.

Nächster "Hinterhof": Zaubernacht mit Peter Dahlmann findet am Sonnabend, 17. Mai um 20 Uhr statt.