Stendal (tp) l In diesen Tagen beginnt er damit, in den betroffenen Gemeinden Menschen zu besuchen. "Das mag spät erscheinen, aber der Bedarf ist immer noch immens groß", sagte Katalin Schulze, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Die Johanniter-Hochwasserhilfe richtet sich an Privatpersonen sowie an Selbstständige, Kleinstgewerbetreibende und soziale Einrichtungen. Die Unterstützung wird, jeweils abhängig von der Notlage und individuellen Bedürftigkeit der Antragstellenden, zur Sanierung von Gebäudeschäden und Außenanlagen, Wiederbeschaffung von Möbeln, anderem Hausrat und Haushaltsgeräten, bei vorübergehend erforderlichen Doppelanmietungen oder Mietausfall, Hochwasserschutzmaßnahmen sowie Härtefällen gewährt.

Hilfe beim gesamten Verfahren des Antrags

"Die Aufgabe von Mathias Klaus ist es, ein Berater zu sein, der begleitet", erklärte Schulze. Er gibt nicht einfach Formulare ab, die er dann ausgefüllt und wieder abholt, sondern ist beim gesamten Antragsverfahren behilflich. Ziel ist es, die 20 Prozent Eigenanteil, die von der Investitionsbank gefordert werden, zusammenzubekommen.

Klaus` Tätigkeit bei den Johannitern passt perfekt zu seiner Lebensphilosophie, die von Solidarität, Empathie und christlichen Werten geprägt ist. So engagiert er sich neben dem Tier- und Umweltschutz bereits seit seiner Jugend in verschiedenen sozialen Bereichen. Unter anderem setzt sich Mathias Klaus für die Betreuung und Integration körperlich und geistig behinderter Menschen ein oder hilft, wenn jemand in eine existenzielle Notsituation geraten ist.