Dass auf die Feuerwehren um Tangerhütte und Tangermünde Verlass ist, stellten die Brandbekämpfer am Wochenende in Kehnert unter Beweis. Zum dritten Mal wurde der Elbpokal vergeben.

Kehnert l Bis zum nächsten Jahr wird sich Abschnittsleiter Gerd Krollmann um einen neuen Wanderpokal für die Frauenmannschaft kümmern müssen. Zum dritten Mal in Folge holten sich die Damen aus Lüderitz in der Zeit von 27,10 Sekunden am Sonnabend die Trophäe. Damit gehört der Elbpokal ihnen. Nur etwas weniger als eine Sekunde langsamer war die weibliche Konkurrenz aus Weißewarte, die sich auf Platz zwei kämpfte. Die beste Jugendmannschaft des Tages (40,16 Sekunden) kam aus Tangermünde, gefolgt von Miltern (44,67 Sekunden). Aus dem Tangerhütter Bereich beteiligte sich nur die Lüderitzer Jugend an den Wettkämpfen, so dass für sie die 52,76 Sekunden für den Sieg reichten.

Die schnellste Männermannschaft des Tages kam aus der Einheitsgemeinde Tangerhütte. Gastgeber Kehnert erkämpfte sich in 20,40 Sekunden den Sieg. Silber gab es für die Stegelitzer (21,55 Sekunden) und Bronze für Demker (25,30 Sekunden). Aus Miltern (22,06 Sekunden) kamen die schnellsten Männer der Stadt Tangermünde, gefolgt von Langensalzwedel (31,13 Sekunden) und Tangermünde (33,22 Sekunden). Kreisbrandmeister Ringhard Friedrich überreichte die Pokale.

Mit den Leistungen war Krollmann, der mit seinen 60 Jahren noch immer die Mannschaft aus Stegelitz als Maschinist unterstützte, sehr zufrieden und auch mit dem disziplinierten und zügigen Ablauf der Wettkämpfe. Allerdings hätte er sich eine größere Beteiligung gewünscht. Von den 33 freiwilligen Feuerwehren aus den Dörfern um Elbe und Tanger waren nur 16 Mannschaften vertreten. Deshalb reichte am Sonnabend auch nur eine Bahn.

   

Bilder