Beim Ausscheid der Feuerwehren der Hansestadt Stendal und der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck am Sonnabend hatten die Kameraden aus Borstel und Behrendorf II die Nase vorn. Außerdem traten Jugendmannschaften, eine Frauenmannschaft und zwei Gastwehren an.

Möringen l Der traditionelle Ausscheid der Feuerwehren der Hansestadt Stendal war in diesem Jahr mehr als ein Kräftemessen innerhalb der Ortsfeuerwehren. Auch die Kameraden der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck sowie aus Miltern und Lichterfelde (beide traten im Wettkampf außer Konkurrenz an) beteiligten sich. Insgesamt traten zehn Mannschaften, eine Frauenmannschaft sowie fünf Jugendwehren an. Im Löschangriff zeigten sie ihr Können, wobei die Ergebnisse für beide Kommunen unabhängig voneinander gewertet wurden (siehe Kasten). Ebenso war es bei den Jugendfeuerwehren. Rochau und Bindfelde liegen vorn. Eine gemeinsame Wertung erfolgte beim Wissenstest und beim Binden von Knoten. Den Wanderpokal der Verbandsgemeinde nahm Behrendorf II mit nach Hause.

Ausrichter des Ausscheids war die Ortsfeuerwehr Möringen, die in diesem Jahr ihr 120-jähriges Bestehen feiert. Die Kameraden traten selbst nicht beim Wettkampf an. Sie organisierten die Veranstaltung, kümmerten sich um die Versorgung der Gäste und bereiteten den Wettkampfplatz, eine Wiese vor dem Ortseingang, vor. Unterstützung erfuhren die Kameraden von ortsansässigen Firmen sowie Einwohnern. Stadtwehrleiter Michael Geffers zollte den Möringer Kameraden Respekt für die vorbildliche Organisation. Dem Lob schloss sich Ronny Hertel, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck, an. Er dankte der Ortfeuerwehr für die hervorragende Gestaltung des Wettkampfs. Beide Wehrleiter dankten auch dem Kreisfeuerwehrverband, Fachbereich Wettkämpfe, für das Bereitstellen von Kampfrichtern.

   

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