Zum Feuerwehrleben gehört nicht nur der ernste Einsatz, sondern auch etwas Spaß. Deshalb veranstalten die Verantwortlichen der Region Arneburg-Goldbeck seit über zehn Jahren ein Jugendzeltlager. Am Wochenende nahmen in Wischer 40 Kinder und Jugendliche daran teil.

Wischer l Ihr weiches Bett tauschten am Wochenende 40 Kinder und Jugendliche gegen einen Platz im Zelt, mitten in der Natur. Der Feuerwehrnachwuchs aus Rochau, Hassel, Werben-Berndorf, Iden, Sandauer Holz und Goldbeck nahm am traditionellen Jugendfeuerwehrlager im Waldbad Wischer teil. Los ging es am Freitag mit dem Abendappell vor ihren Zelten.

"Das ist eine schöne Tradition und zeigt den Kindern, dass der Spaß auch in der Feuerwehr nicht zu kurz kommen muss", sagte Mitorganisator Kersten Helmke aus Hassel. Deshalb begann der erste Tag entspannt mit einem gemeinsamen Grillabend und klang erst nach Mitternacht am Lagerfeuer aus.

Lagerolympiade verlangt Geschick und Können

Schließlich mussten die Jungen und Mädchen für den nächsten Tag fit sein. Nach der offiziellen Eröffnung im Beisein von Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf und Verbandsgemeindewehrleiter Ronny Hertel begann die Lagerolympiade. An sieben Stationen musste der Nachwuchs sein Geschick und Können unter Beweis stellen. Beim Deckenlauf, einem Wasserbombenwurfwettbewerb oder auch dem Wasserbefülleinsatz dominierte der spielerische Aspekt. Vanessa Raschke und Markus Schrader opferten sich für das Wasserbombenspiel.

Nach der Mittagspause warteten mit dem Volleyballturnier und dem Wettschwimmen die nächsten sportlichen Herausforderungen auf die jungen Teilnehmer. Im Anschluss konnten sie sich bei einem deftigen Abendbrot noch einmal stärken.

"Unser Orientierungsmarsch wird der Höhepunkt des diesjährigen Lagers", sagte Kersten Helmke. Dabei galt es, gruppenweise Knoten auf Zeit zu binden, einen Ring aus Saugschläuchen zu bilden oder auch pantomimisch Feuerwehrbegriffe zu erklären. Zudem mussten die Jüngsten noch mit Feuerwehrschläuchen kegeln. Ein Feuerwehrquiz durfte auch nicht fehlen. Zu den leichtesten Fragen gehörte die Definition einer Gruppe, die im Feuerwehrwesen aus neun Personen besteht.

Feuerwehrquiz: Neun Personen sind eine Gruppe

Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Gut gestärkt bauten sie ihre Zelte ab und beendeten mit einem Abschlussappell das diesjährige Jugendzeltlager. Die Verantwortlichen waren mit dem Ergebnis zufrieden und wollen die Lagertradition auch im nächsten Jahr wiederholen.

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