Zwei heiße Tage liegen hinter den Bismarkern und ihren Gästen. Die TuS-Sportler hatten auf dem RSA-Gelände ein unterhaltsames Stadtfest auf die Beine gestellt.

Bismark l Wenn der Sportverein das Stadt- und Vereinsfest ausrichtet, gehören natürlich auch sportliche Aktivitäten zum Programm. So wurden unter anderem die Stadtmeister im Bankdrücken ermittelt. In die Wertung kam jeweils die Differenz aus Körpergewicht und der ausgestemmten Masse. Den Titel bei den Frauen holte sich Sophie Willert aus Beetzendorf. Bei den Männern gewann der Bismarker Andy Bölter. Die Stadtmeister im Torwand- und Luftgewehrschießen sowie im Sommerkegeln standen erst gestern Nachmittag fest.

Apropos Sophie Willert. Die Tanzpädagogin lud zu "Ramba-Zamba - Tanz dich fit". Die schweißtreibende Mitmach-Aktion hätte die bis zu 35 Grad Celsius, die zum Teil auf dem Gelände des Rinderzuchtverbandes (RSA) herrschten, nicht benötigt. Zum Glück waren die Temperaturen in der Festhalle etwas moderater.

Bei den Jüngsten sorgten an beiden Tagen eine große Hüpfburg sowie das historische Karussell der Bismarker Feuerwehr für gute Laune. Sie konnten aber auch beim Klädener Modelleisenbahnclub vorbeischauen oder die Pferde von Günter Kirchner aus Büste kennenlernen und füttern.

Am abwechslungsreichen Bühnenprogramm beteiligten sich unter anderem die Bismarker Diamonds und der Nachwuchs der Bismarker Lausbuben. Zu späterer Stunde startete am Sonnabend die große Party-Nacht. Mit den abnehmenden Temperaturen stieg in der Festhalle die Besucherzahl. "Alle, die zur Party-Nacht gekommen waren, hatten ihren Spaß", resümierte Arne Timme gestern Vormittag. "Morgens um 4 Uhr haben wir die Halle abgeschlossen, um 9 Uhr haben wir sie schon wieder aufgemacht", ergänzte Dirk Grempler seinen TuS-Vorstandskollegen.

Gestern startete das Stadt- und Vereinsfest mit einem Festumzug durch die Bismarker Straßen. Angeführt wurde der bunte Zug von den Bismarker Blasmusikanten. Es präsentierten sich in der Folge zehn Bismarker Vereine. Zudem beteiligte sich der Badinger Frauenturnverein mit einer schlagkräftigen Truppe. Neben Konfetti und Papierschnipseln sorgten einige Teilnehmer, passend zu den Temperaturen, für Erfrischungen aus dem Wasserschlauch.

Der Umzug endete auf dem RSA-Festgelände. Hier wartete auf die Beteiligten bereits ein zünftiger Frühschoppen mit Blasmusik. Daneben konnte man sich im Bogenschießen mit einem mittelalterlichen Langbogen ausprobieren oder sich auf eines der Pferde vom Bismarker Reit- und Fahrverein setzen.

   

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