75 Jahre vergingen zwischen dem ersten und dem zweiten Gastspiel des Circus Krone in Stendal. Nach 2005 und 2009 kommt Europas größter Zirkus nun wieder in die Rolandstadt.

Stendal l Zwischen Braunschweig und Magdeburg liegt Stendal. Zwar nicht in direkter Linie, aber im Tourneeprogramm des Circus Krone. Der hat die Rolandstadt offenbar als regelmäßigen Spielort für sich entdeckt. Zwischen der Premiere 1930 und dem zweiten Gastspiel vergingen immerhin 75 Jahre. Bis zum dritten Termin 2009 waren es nur vier Jahre und nun baut Europas größter Zirkus seine Zeltstadt wieder auf dem Schützenplatz auf.

38000 Zuschauer vor neun Jahren

Groß war die Begeisterung beim Publikum, als der Zirkus aus München 2005 im Rahmen seiner Jubiläumstournee zum 100-jährigen Bestehen Station in der Rolandstadt machte. Insgesamt 38000 Menschen besuchten die Vorstellungen an fünf Tagen. Vom großen Zuspruch war auch Pressesprecherin Susanne Matzenau ganz hingerissen und gab ihr großes Artistenehrenwort, "dass der Circus Krone in drei oder vier Jahren wieder in Stendal ist." Sie hielt Wort und 2009 war die Begeisterung nicht minder groß. Nun kommt der Zirkus zum dritten Mal in neun Jahren in die Altmark.

Präsentiert wird das Jubiläums-Programm "Celebration". Allein für Kostüme, Licht und Musik wurden mehr als 500000 Euro investiert. Schon über drei Millionen Besucher haben das Programm gesehen, nun steht es auch den Altmärkern bevor.

Unter dem Motto "Eine unvergessliche Reise um die Welt" offeriert Krone eine Mischung aus klassischer Zirkuskunst und moderner Show. Engagiert wurden bekannte Weltstars und interessante Newcomer, viele prachtvolle Tiere und liebenswerte Clowns. Von traditionell über poetisch bis modern wird dem Zuschauer wieder alles geboten, was er in der Manege zu sehen wünscht:

Zelt mit 4500 Sitzplätzen

Christel Sembach-Krone, die den reisenden Circus seit Jahren leitet, ist auch Schöpferin der "Krone-Celebration". Alle artistischen und circensischen Attraktionen des Programmes wurden von ihr ausgesucht. Für die Inszenierung sorgte der amerikanische Choreograph Gene Reed.

Gespielt wird im größten reisenden Zelt der Gegenwart mit fast 4500 Sitzplätzen. Der Anschaffungspreis dieser riesigen Zeltanlage betrug mit Sitzeinrichtung und Bühne weit über eine Million Euro. Deutlich weniger Sturmstangen, eine moderne Licht-und Soundanlage, neue Plüschbezüge und eine verbesserte Sitzanordnung sorgen für ungehinderten Blick und mehr Komfort.