Meßdorf l "Einige Anwohner befürchten, dass die Kraftfahrer künftig vom Späninger Berg nach Meßdorf einfliegen", erklärt Ortsbürgermeister Uwe Lenz mit Blick auf den anstehenden Ausbau des nördlichen Abschnittes der Ortsdurchfahrt. Deshalb wird über eine Schikane an der ersten Kreuzung (von Späningen kommend) nachgedacht.

Der beschriebene Abschnitt der Meßdorfer Ortsdurchfahrt führt von der Schulstraße bis zum Ortsausgang nach Späningen. Die Planungsunterlagen lagen aus, zehn Einwohner haben laut Uwe Lenz Einsicht genommen. Neben der befürchteten Hochgeschwindigkeit von Kraftfahrzeugen aus der Richtung Späningen gab es auch Kritik an den geplanten Ein- und Ausfahrten zu den Grundstücken. Hier wird es vor allem wegen der anzupassenden Höhen noch individuelle Abstimmungen geben müssen.

Rote Pfeile sollen Verkehr an Einengung vorgeben

Diskutiert wurde auf der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates auch die Verengung der Straße in diesem Bereich der Ortsdurchfahrt. Bislang weist ein Verkehrsschild darauf hin, dass die Straße an einer bestimmten Stelle enger wird. Nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt sollen rote Pfeile vorgeben, wer an der kritischen Stelle bei Gegenverkehr die Vorfahrt zu gewähren hat.

Die 60 Jahre alte Meßdorfer Ortsdurchfahrt wird in drei Abschnitten ausgebaut. Der erste Bauabschnitt, der von der Ortseinfahrt von Büste kommend bis zur Kreuzung nach Beese verläuft, ist fertiggestellt. Jetzt soll der zweite Abschnitt folgen. Die Bauarbeiten werden an der ersten Kreuzung von Späningen kommend beginnen. Dies ist notwendig, weil in der Folge der Umleitungsverkehr über die Neue Straße führen wird.

Im Zuge der Bauarbeiten wird auch ein neuer Regenwasserkanal verlegt. Untersuchungen hatten ergeben, dass der alte Kanal über die Jahre zugeschwemmt wurde.

"Alle freuen sich, dass die Ortsdurchfahrt nun weiter ausgebaut wird", erklärte Uwe Lenz im Nachgang zur jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates. "Und noch habe ich die Hoffnung, dass die Bauarbeiten im kommenden Jahr beginnen."