Mit Sprüngen, Überschlägen und den gewaltigen Monstertrucks lieferten die "Korth-Brothers" aus Thüringen in Tangerhütte eine imposante Stunt-Show ab. Moderator Andreas Korth bezeichnete seine Mannen vor mehreren hundert Zuschauern als "die letzten Gladiatoren der Neuzeit" und das traf die Sache gut.

Tangerhütte l Die Gäste der fast zweistündigen Show in Tangerhütte waren durchweg begeistert, als sie den Platz des Autohauses Schulz verließen. Dort hatten sich die "Korth Brothers" aus Thüringen mit ihren PS-starken Gefährten eingemietet und sie machten ihre Sache "einfach herrlich", wie Autohaus-Chefin Madeaux Schulz vor Ort befand.

Sie und ihr Mann Michael sind selbst echte Motorsport-Fans von den Korth-Brothers waren aber auch sie richtig beeindruckt. Vom BMW-Ballett über gewagte Stunts auf zwei und vier Rädern vom Motorrad über Quads bis hin zu verschiedensten, sich überschlagenden Gefährten auf vier Rädern und den gewaltigen Monstertrucks wurde einiges geboten. Als Fahrer brillierten die Brüder Jeffrey und Steven Korth, die von ihrem Vater Andreas am Mikrofon vorgestellt wurden.

Aber auch der elfjährige Stuntfahrer-Nachwuchs Anthony, Sohn von Jeffrey Korth, zeigte auf dem Motorrad über sechs Autos hinweg sein Können. Krönung des Ganzen aber war die Vorführung der gewaltigen Monstertrucks. Mehrere zwischen 500 und 550 PS-starke Spezialfahrzeuge mit viereinhalb bis sechs Tonnen Gewicht rollten und sprangen über bereitgestellte Schrottfahrzeuge eines Fahrzeugverwerters.

Auch die Gastgeber, Familie Schulz aus Tangerhütte, hatten einen Altwagen und Freikarten für die ersten Besucher bereit gestellt. Mit dem Zuspruch waren sie sehr zufrieden und sie können sich eine Wiederholung im kommenden Jahr gut vorstellen.

Andreas Korth und seiner Familie gefiel es in Tangerhütte gut. Eine Woche lang bereiteten sie die Show vor Ort vor, hatten sich auf dem Gelände des Kulturhauses einquartiert und fühlten sich in der Altmark fast "wie im Urlaub".

Die "Korth-Brothers" sagten im Rahmen der Show auch Dank an den Leiter des Kulturhauses, Sven Biermann: "Er hat uns sehr gut untergebracht!" Das Kulturhaus selbst beeindruckte die Thüringer fast ebenso. "Machen Sie sich mal alle zusammen Gedanken, um dieses historische Haus zu erhalten!", forderte Andreas Korth die Besucher auf.

   

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