Acht zusätzliche Parkplätze entstehen demnächst am Bismarker Ambu. Gudrun Kersten, Inhaberin der gleichnamiger Physiotherapie auf dem Gelände, hatte die Initiative ergriffen.

Bismark l "Von der Stadt habe ich das Grundstück mit den drei Garagen und dem Fahrradschuppen gekauft", erzählt Gudrun Kersten und verweist auf die 150 Quadratmeter große Fläche hinter dem Ambu (ehemaliges Landambulatorium) an Bismarks Stendaler Straße. Mittlerweile sind die Aufbauten abgerissen. "Das haben wir alles in Eigenleistung gemacht", erklärt die Inhaberin der Physiotherapie. Jetzt zeugen nur noch die alten Streifenfundamente von den einstigen Garagen.

Auf der 150 Quadratmeter großen Fläche sollen acht zusätzliche Parkplätze entstehen. Das Parkproblem am Bismarker Ambu ist allseits bekannt, und mit den neuen Stellflächen soll die Situation verbessert werden.

"Wir haben in der Physiotherapie am Tag acht Gruppen, die aus acht bis zehn Personen bestehen", erzählt Gudrun Kersten. Am Freitag kommen zum Beispiel aus der gesamten Altmark 30 Mütter mit ihren Knirpsen, um am Babyschwimmen teilzunehmen. Das Angebot läuft in drei Gruppen ab. Zudem beginnen im September nach der Sommerpause die neuen Kurse - unter anderem am 22. September die Rückenschule. Die Physiotherapie Kersten wird also entsprechend frequentiert, und demzufolge werden Parkplätze benötigt. "Für unsere Mitarbeiter haben wir ja hinter der Praxis Parkmöglichkeiten eingerichtet", erklärt Kersten.

Die Schaffung der acht neuen Parkplätze soll einhergehen mit Maßnahmen der Einheitsgemeinde. Entsprechende Absprachen hat Gudrun Kersten bereits mit Bauamtsleiter Erik Dähne getroffen. Die Einheitsgemeinde will hinter dem Ambu den Betonsockel (auf Höhe der Räumlichkeiten der Volkssolidarität) entfernen sowie den Nussbaum fällen. Die vorbereitenden Arbeiten sollen noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Gudrun Kersten will ihre Fläche auch bereits schottern, so dass die 150 Quadratmeter schon über den Winter zum Abstellen von Fahrzeugen genutzt werden können.

Im kommenden Jahr wird gesamte Fläche asphaltiert

Im kommenden Jahr soll dann in Zusammenarbeit mit der Einheitsgemeinde die gesamte Fläche asphaltiert werden. Nach dem Abriss von Sockel und Nussbaum auf Seiten des Ambu wird auch an der Stelle eine Verbesserung des Parkens erreicht.

Im Zuge der Planung der zusätzlichen Stellplätze für die Besucher der Physiotherapie wurde Gudrun Kersten von Nachbarn und Mitarbeitern ans Herz gelegt, den auf ihrem Grundstück befindlichen Kastanienbaum zu fällen. Aus den unterschiedlichsten Gründen. Davon hält Kersten aber überhaupt nichts. "Der Kastanienbaum bleibt stehen", erklärt sie unmissverständlich.