Insgesamt wurden am Sonnabend im Stendaler Stadtgebiet rund 380Kinder in den acht Grundschulen eingeschult. An der Grundschule Nord herrschte eine besondere Aufbruchstimmung, da dort nach Jahren der Bauarbeiten endlich ein Ende absehbar ist.

Stendal l Erstmals überhaupt konnten am Sonnabend die Schüler und die Lehrer an der Grundschule Nord den Haupteingang nutzen. Nach jahrelang andauernden Bauarbeiten sind nun nur noch Restarbeiten am Außengelände erforderlich. Mehr als drei Millionen Euro wurden in den Standort investiert.

"Wir freuen uns sehr, dass wir die Schule nun bald komplett nutzen können", sagte Schulleiterin Petra Brachmann. Seit zwei Jahren sind Schüler und Kollegium in den neuen Räumen, aber erst jetzt werden sie voll nutzbar sein. "Das Improvisieren wird nun ein Ende haben", sagte die Pädagogin.

Auch die vielen Eltern und Großeltern waren am Sonnabend bei der Einschulungsfeier begeistert von der rundum erneuerten Schule. In der Aula wurden die 82 Erstklässler begrüßt. Auf der Bühne zeigten die Zweitklässler ein Programm. "Das hat bei uns Tradition", sagte Brachmann. Mit den Handpuppen "Mimi" und Lexi" wurden die aufgeregten Kleinen begrüßt und auch in ihre neuen Klasseräume geführt.

Der Förderverein der Schule bot den Eltern derweilen Kaffee und Kuchen an. Auf Initiative der Eltern wurde im Übrigen in der Bergstraße vor der Schule eine Verkehrsberuhigung geschaffen. "Das war uns wichtig", sagte Olaf Lincke. Es hat immer wieder Probleme mit rasenden Autos vor der Schule gegeben.

Weitere Fotos zur Einschulung gibt es im Internet unter www.volksstimme.de.

 

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