Stendal l Der Wechsel von Jörg Achereiner von der Ostfriesischen Volksbank (OVB) zur Kreissparkasse nach Stendal sorgte am Freitag auch für Schlagschlagzeilen in Ostfriesland, der Wahlheimat des Bankers.

Die in Leer erscheinende "Ostfriesen-Zeitung" berichtete ausführlich über die Personalie, die seit Donnerstag in Stendal offiziell bekannt ist. Wie die Volksstimme berichtete, hatte der 47-jährige Jörg Achereiner seinen Vertrag im Stendaler Landratsamt unterzeichnet. Der gebürtiger Kieler kommt zum 1. Januar 2015 nach Stendal und folgt Kerstin Jöntgen als Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse nach. Diese hatte nach internen Zerwürfnissen ihren noch zwei Jahre gültigen Vertrag vorzeitig gekündigt.

Zeitung vermutet "ungemütlichen neuen Posten"

Die "Ostfriesen-Zeitung" berichtet neben dem Wechsel von Achereiner auch über den "Fall Burmeister" und die skandalösen Auswüchse beim Stendaler Geldinstitut, die derzeit juristisch aufgearbeitet werden.

Die Heimatzeitung vermutet, dass "der neue Posten für Achereiner im Vergleich zu seinem jetzigen Amt zunächst durchaus ungemütlich werden könnte". Achereiner wird mit folgenden Worten zitiert: "Ich glaube aber, dass hier ein neues Gesicht auch die Wogen glätten kann. Ich werde mich um Transparenz und um Ruhe bemühen."

Jörg Achereiner dürfte in Stendal jedenfalls künftig in einem größeren Rampenlicht stehen, als bislang in Leer, wo er seit sieben Jahren zwar als Vorstandmitglied der OVB wirkt, dessen Aufgabengebiet jedoch sehr auf die internen Abläufe des Geldhauses konzentriert ist.

Achereiner freut sich auf Aufgabe in Stendal

Achereiner sagte der Volksstimme, dass er seine neue Aufgabe als einer persönlichen Karrieresprung betrachtet. "Ich freue mich auf die Aufgabe in Stendal."