Uchtspringe l "Ursprünglich war das Hofgutfest für die Bewohner und ihre Angehörigen ein schönes Familienfest. Inzwischen hat es sich zu einer festen Größe entwickelt, das von vielen Menschen der Region angenommen wird", sagte am Sonnabend Dörthe Wallbaum von der Lebenshilfe. Nach anfänglichen Regen, der auch die Parkwiese unter Wasser setzte, konnte das Fest doch noch wie geplant beginnen.

Bewohner lieben die Ruhe und Entspannung

In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Motto "Leben auf der grünen Wiese". Damit haben die Verantwortlichen die aktuelle Marketingkampagne für die Altmark widergespiegelt. "Wir lieben die Ruhe und Entspannung und damit auch das Leben auf der grünen Wiese", sagte Lebenshilfe-Geschäftsführerin Heidemarie Behrends. Doch das treffe nicht nur auf die Mitarbeiter zu, sondern auch für die zahlreichen Bewohner. "Viele haben sich bewusst für Uchtspringe entschieden und damit auch für das Leben auf dem Land." Ihre Überzeugung für die Region zeigte sie auch mit ihrer neuen grünen Lieblingsbrille.

Und auch bei den Besuchern war die Brille ein gern genommenes Accessoire. Regionalmanager Gerhard Faller-Walzer, der die Kampagne derzeit betreut, war im Gewächshaus mit einem Stand vertreten und stand den Besuchern Rede und Antwort. Ein paar Schritte weiter gab es allerlei regionaler Produkte. Das Angebot reichte von Fleischerzeugnissen über Fruchtsäfte und -weine bis hin gebastelten Dingen. Neu dabei war in diesem Jahr ein Kräuterstand. Dort konnten die grünen Schätze nicht nur probiert werden, es wurde damit auch Tee hergestellt.

Im Hofladen gab es auch das erste Kreativangebot des Tages. Kinder konnten unter professioneller Anleitung verschiedene Tiermasken basteln. Insgesamt waren sechs Stationen für die jüngsten Besucher aufgestellt. Dazu gehörten auch ein Barfußparcours, eine Taststrecke, eine Märchenfotowand sowie ein Bastelstand für Elemente aus Ton. Außerdem konnten große Büchsentürme umgeworfen und supergroße Seifenblasen geschaffen werden. Die Kinder und auch Eltern hatten ihre Freude daran und bekamen beim erfolgreichen Abschluss der Stationen ein kleines Geschenk. Wer lieber Musik mochte, kam bei einem Trommelkurs voll auf seine Kosten.

Doch auch auf dem Innenhof wurde viel geboten. Nach dem Erntedankgottesdienst begann das Programm. Und das hatte es in sich. Immerhin waren 110 Akteure an der Umsetzung beteiligt. Sie sangen, tanzten und transportierten jede Menge Spaß.

Berufbildende Schulen absolvieren Praxistag

Für das leibliche Wohl war am Sonnabend auch gesorgt. Besonders beliebt waren die Speisen und am Nachmittag der Kuchen aus dem großen Backofen. Bis zum späten Nachmittag kamen über 1000 Besucher auf das Hofgut in Uchtspringe. Unter den Gästen waren dabei auch junge Erwachsene von den berufbildenden Schulen, die am Sonnabend einen Praxistag in Uchtspringe verbrachten. Das ist schon zu einer guten Tradition geworden.

   

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