Von der Landesinvestitionsbank Sachsen-Anhalt gab es für die Stadt Arneburg grünes Licht zum Bau eines Stegs mit Aussichtsplattform 30 Meter über der Elbe. Die Baugenehmigung des Landkreises Stendal steht allerdings noch aus.

Arneburg l Die Stadt Arneburg ist der Errichtung eines Aussichtsstegs mit Plattform an der Elbe (wir berichteten) ein Stückchen näher gekommen. Wie Bürgermeister Lothar Riedinger informiert, erteilte die Landesinvestitionsbank Sachsen-Anhalt einen vorzeitigen Maßnahmebeginn. Am Montag ging das entsprechende Schreiben bei ihm ein. Damit kann die Installation des Stegs beginnen, bevor die Fördergeldbewilligung endgültig abgeschlosen ist. In der Regel dürfen Maßnahmen, die gefördert werden, erst beginnen, nachdem die Bewilligung der Förderung erfolgt ist.

Baugenehmigung wird in nächsten Wochen erwartet

Die Baugenehmigung des Landkreises liegt noch nicht vor. Riedinger zeigte sich aber zuversichtlich, dass in den kommenden Woche diese erteilt werde. Ist dies der Fall, sollen die ersten Maßnahmen zur Umsetzung des Vorhabens noch in diesem Jahr beginnen. "Wir hoffen, dass wir die Fundamente noch setzen können, bevor der Winter kommt", erklärt der Bürgermeister. Er ist zuversichtlich, dass dies gelingt.

Mit der Errichtung der Aussichtsplattform, die sich circa 30 Meter über die Elbniederung erheben wird, möchte die Stadt für Touristen und Besucher des Burgbergs eine besondere Attraktion bieten, wie sie zwischen Pirna und Cuxhaven in dieser Art noch nicht zu finden ist.

Errichtet soll dieser Aussichtssteg mit Plattform ausgehend von der Terrasse des Burgbergs werden. Der Steg wird etwa 30 Meter lang und 2,4 Meter breit. Er soll als Stahlkonstruktion mit Holzbelag entstehen. Damit reicht er etwa bis zum Böschungsfuß des Elbehanges an der Straße "An der Elbe". Am Ende des Stegs ist eine 32 Quadratmeter große Plattform, überdacht mit einem Pavillon, vorgesehen. In luftiger Höhe, 27 Meter über dem Elbufer, können die Gäste dann weit über die Elbaue den Blick schweifen lassen.

Attraktion an Elbe soll zur Bundesgartenschau stehen

Gestützt werden soll der Pavillon von zwei Stahlträgern, die A-förmig zueinander stehen. Ziel ist es, diese Attraktion zur Bundesgartenschau (BUGA) im kommenden Jahr präsentieren zu können. Ursprünglich war angedacht, dass das Vorhaben bereits in diesem Jahr abgeschlossen werden sollte.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 170 000 Euro. Die Stadt rechnet mit einer Förderung von 60 Prozent. Der vorzeitige Maßnahmebeginn ist bewilligt.