Dieser Abend gehörte nur ihnen: Die ehrenamtlichen Helfer des DRK sind am Freitagabend für ihr Wirken ausgezeichnet worden. Zu den Gratulanten zählte auch der Namensgeber des Festabends selbst: Henri Dunant.

Stendal l 34 Frauen und Männer, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich beim DRK im Landkreis Stendal engagieren, wurden in seinem Namen am Freitag im Festsaal des Hotels Schwarzer Adler für ihr unermüdliches Wirken für andere Menschen einsetzen.

Henri Dunant ist Ehrengast beim DRK-Abend

Langjährige Mitarbeiter im Hauptamt, freiwillige Helfer und Verbandsmitglieder aus den Bereichen Wasserwacht, Katastrophenschutz und dem Blutspendedienst bekamen von den Laudatoren eine Ehrenurkunde überreicht und konnten sich ansonsten, entgegen ihrem emsigen Wirken, einfach mal zurücklehnen, um ihren Abend mit einem Gala-Dinner und Live-Unterhaltung von Beppo Pohlmann (bekannt durch die Gebrüder Di) zu genießen. "Sie sind ein Vorbild für alle Menschen", lobte sie die Bundestagsabgeordnete Marina Kermer, die als erste Laudatorin die Gratulationen für langjährige Mitarbeiter überbrachte. "Oft sind sie als erste am Unfallort, finden tröstende Worte für Angehörige und haben immer ein offenes Ohr für Betroffene. Sie sehen manchmal soviel Leid und sind doch da, um dieses zu lindern. Dafür verdienen sie meinen Respekt und meine Anerkennung."

Bereits zum dritten Mal fand der Henri-Dunant-Abend als Anerkennung für die Mitwirkenden im DRK statt. Der Gründer des Internationalen Roten Kreuzes, Henri Dunant, war sogar in persona vor Ort, "um den Menschen für ihre Arbeit zu danken und sie zum weitermachen zu ermutigen".

Nein, es war natürlich nicht der echte Henri Dunant. Günther Heuser schlüpfte in die Rolle des Nobelpreisträgers Dunant, "um zu unterstützen, dass die Welt etwas menschlicher wird."

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