Am 5. November findet am Stendaler Hochschulstandort zum dritten Mal die ConnectYou, die Messe der Sozialwirtschaft, statt. Ergänzt wird diese erstmals mit einer Altmärkischen Netzwerkkonferenz.

Stendal l Als die Messe vor zwei Jahren Premiere feierte, stellten sich elf Einrichtungen vor. Für den 5. November, zur dritten Auflage der ConnectYou (connect, engl. für vernetzen), haben sich 41 Aussteller angemeldet - aus der Altmark und aus benachbarten Bundesländern. Denn auch dort hat die Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Stendal, Kooperationspartner. Und diese sollen sich ebenso präsentieren wie die Praxispartner aus der Altmark.

"Wir wollen ihnen eine Plattform geben", erklärte Prof. Dr. Matthias Morfeld vom Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften, der 2012 zu den Initiatoren der Messe gehörte. Unterstützung gibt es zum Beispiel vom Förderkreis der Hochschule.

ConnectYou soll den verschiedenen Einrichtungen, Ämtern, Institutionen - Reha-Kliniken und sozialpsychiatrische Kliniken werden ebenso vertreten sein wie Wohlfahrtsverbände, Selbsthilfegruppen, Stiftungen, Berufsbildungswerke, Werkstätten für Geistigbehinderte, aber auch das Arbeitsamt - die Möglichkeit geben, sich kennen zu lernen und zu vernetzen. Die Messe soll aber in erster Linie Schülern und Studenten bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz helfen. Im dreijährigen Bachelor-Studiengang müssen die Studenten insgesamt 16 Praxiswochen absolvieren. In Gesprächen könnte für einige zum Beispiel die Frage beantwortet werden, ob eine Ausbildung "zum Kennenlernen des Basisgeschäftes" vor dem Studium ein guter Weg wäre, nennt Prof. Dr. Matthias Morfeld ein konkretes Beispiel. So wie die Unternehmen und Einrichtungen an diesem Tag für sich werben, möchte sich die Hochschule selbst nach dem Motto "Fachhochschulen sind immer Akteure in der Region" nach außen darstellen. "Wir wollen uns weiter öffnen, denn nicht alle kennen unser Spektrum", sagte Prof. Dr. Wolfgang Patzig, Prorektor für den Standort Stendal.

"Darum sind die Messe und die Netzwerkkonferenz am Nachmittag wirklich für alle offen", lädt er alle Interessierten ein. Die Räumlichkeiten der Hochschule sind geöffnet, das Museum kann besucht werden - es wird ein bisschen wie ein Tag der offenen Tür auf dem Campus sein. Und am Nachmittag ist jeder willkommen, in einem der vier offenen Workshops - darin geht es zum Beispiel um die kulturelle Zusammenarbeit - mitzuarbeiten und sich mit Erfahrungen und Ideen einzubringen. Die Workshops gehören ebenso zur ersten Altmärkischen Netzwerkkonferenz wie die abschließende Podiumsdiskussion.